Myfactory-Studie

Was SaaS- und Standardsoftware kosten - ein Vergleich

Peter Gruber ist Mitglied des Teams Management der Digitalredaktion. Er arbeitet hauptsächlich für die Portale Computerwoche und CIO.
Myfactory, Hersteller von Business-Software, hat in einer Studie die Kostenaspekte sowohl bei der Einführung als auch dem Betrieb von SaaS-Lösungen untersucht. In der Erhebung werden die Ergebnisse in Relation zum Aufwand einer klassischen Installation gesetzt.

Myfactory International bietet seine komplette Unternehmenssoftware Myfactory.BusinessWorld seit 2007 als Software as a Service (SaaS) an. In einer brandneuen Studie hat Myfactory nun die das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Einführung und Betrieb einer derartigen SaaS-Lösung untersucht und mit dem Aufwand bei der klassischen Installation im Unternehmen verglichen.

Kostenanalyse der ERP- und CRM-Module

Ausgewertet und verglichen wurden dabei die Daten von 43 Unternehmen, in denen die Myfactory-Module ERP (Enterprise Resource Planning) und CRM (Customer Relationship Management) im Einsatz sind. Die Ergebnisse basieren auf dem modellhaft zusammengefassten Vergleich der Einführungs- und Betriebskosten bei einem durchschnittlichen Myfactory-Kunden.

Servicelösungen entlasten das IT-Budget

SaaS-Lösungen können das IT-Budget kleiner und mittelständischer Unternehmen erheblich entlasten.
SaaS-Lösungen können das IT-Budget kleiner und mittelständischer Unternehmen erheblich entlasten.

In die Analyse flossen die Faktoren Anschaffung, Integration und Verteilung (Installation), Infrastruktur sowie Wartung ein. Verglichen wurde dabei der Kostenaspekt nach einem sowie nach drei Jahren in großen Unternehmen mit durchschnittlich 100 Arbeitsplätzen sowie kleinen Unternehmen mit durchschnittlich zehn Arbeitsplätzen. Die Ergebnisse fielen laut Myfactory eindeutig aus: Kleine Unternehmen erzielten im ersten Jahr eine Entlastung des Budgets von 75,8 Prozent und über drei Jahre betrachtet von 56,6 Prozent. Großunternehmen sparen 73,6 Prozent im ersten Jahr und 45,6 Prozent im Zeitfenster von drei Jahren ein.

SaaS-Software rechnet sich auch bei ERP

"Die Vorteile des SaaS-Modells im CRM-Umfeld sind schon öfter untersucht worden", erklärt Rene Meister, Geschäftsführer der Myfactory International GmbH. Eine neue Erkenntnis der Studie sei jedoch, dass die Vorteile auch für den ERP-Einsatz gültig seien. Gleichzeitig gäbe es keine funktionalen Unterschiede mehr zwischen intern betriebenen Lösungen und SaaS-Software. "SaaS-Lösungen sind deutlich schneller einsatzfähig als eine auf den eigenen Rechnern laufende, individuell angepasste Software. Mehr noch, da der Anwender von jedem beliebigen Ort aus auf sein System zugreifen kann, steigt seine Produktivität", betont Meister.