2,5-Zoll SSD im Test

Was Flash Drives leisten

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Als besonders leistungsstarke Storage-Medien eignen sich Solid State Disks (SSD) nicht nur für Notebooks oder PCs sondern auch für Server. Unser Test vergleicht die Leistung gängiger Flash Drives im 2,5-Zoll-Format.

Lange Zeit eilte den Solid State Disks (SSD) ein zweifelhafter Ruf voraus. Die Flash-Speicher gelten zwar als extrem schnell im Vergleich zu anderen Techniken (siehe auch: Was Sie schon immer über Solid State Disks wissen wollten). Doch Kritiker wurden nicht müde, die hohen Preise und angeblich zu geringen Kapazitäten zu geißeln. Doch seit den ersten Produkten hat sich einiges getan. Inzwischen sind Modelle mit einer Kapazität bis zu 256 GB am Markt. Die Preise sinken stetig.

Wegen ihrer hohen Leistung, dem geräuschlosen Betrieb und der geringen Wärmeentwicklung sind SSD nicht mehr nur für Notebooks sondern auch für Server interessant geworden. Vor allem die schnellen Datentransferraten und die extrem kurzen Zugriffszeiten können sich positiv auf das Leistungsverhalten von Anwendungen auswirken. Allerdings hat die hohe Leistung ihren Preis. So müssen Kunden etwa für 64-GB-SSD zwischen 150 und mehr als 1000 Euro investieren

Die CW-Schwesterpublikation TecChannel.de hat aktuelle 2,5-Zoll-Flash-Laufwerke mit Kapazitäten von 32 bis 256 GB ausführlich getestet. Dabei ergaben sich erhebliche Leistungsunterschiede.