IT intim - Die Sorgen der CIOs

Unsere Lösungen müssen auch für die Kunden taugen

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Womit beschäftigt sich der CIO eines ICT-Dienstleisters, der Großprojekte für die CIOs anderer Unternehmen plant und umsetzt?
Stefan Schloter, CIO, T-Systems
Stefan Schloter, CIO, T-Systems
Foto: T-Systems

Als interner Dienstleister haben wir dieselben Anforderungen zu bewältigen wie jeder andere CIO-Bereich. Der Unterschied liegt darin, dass wir interne Projekte meist mit dem Ziel angehen, die dort gefundenen Lösungen später auch für unsere Kunden zu nutzen.

In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns derzeit intensiv damit, wie wir die Kommunikation und Zusammenarbeit unserer auf viele Standorte verstreuten Projektteams weiter verbessern können. Wir wollen das enorme Wissen, das auf viele Köpfe verteilt ist, besser nutzen. Zudem benötigen wir Wege, um die Vielfalt neuer Geräte und Dienste - Tablet-PCs, Smartphones oder Bring your own Device - sicher und mit überschaubarem Aufwand in unsere Infrastruktur zu integrieren.

Ein weiteres zentrales Thema ist Seamless Communication and Collaboration. Unsere Mitarbeiter sollen sich keine Gedanken mehr darüber machen müssen, mit welchem Endgerät sie irgendwo in Deutschland, an unseren internationalen Standorten oder denen des Kunden, im Büro, im Home Office oder am Flughafen, erreichbar sind und wie sie unabhängig von Ort und Zeit produktiv arbeiten können.