Test: Der flinke UMTS-Bruder HSDPA

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Die COMPUTERWOCHE konnte erste praktische Erfahrungen mit dem mobilen Datenturbo sammeln.

Die auf der CeBIT in Hannover viel propagierte mobile Breitbandrevolution in Form von HSDPA präsentiert sich in der Praxis recht unspektakulär.

Hier lesen Sie …

  • was HSDPA in der Praxis bringt;

  • wo Sie das erforderliche Firmware-Update finden;

  • wie es mit dem HSDPA-Ausbau aussieht.

Mobil mit DSL-Geschwindigkeit surfen? Mit HSDPA wird dieser Traum nun Realität.
Mobil mit DSL-Geschwindigkeit surfen? Mit HSDPA wird dieser Traum nun Realität.

Die HSDPA-Testkarte von Vodafone unterschied sich äußerlich in keinster Weise von einer bereits im Dezember gekauften, Upgrade-fähigen UMTS-Datenkarte. Beide Modelle trugen die Bezeichnung "Option GT 3G+". Auch die Software zur Ansteuerung der Karte, der "Vodafone Mobile Connect-Client", war identisch.

Die Unterschiede zeigten sich erst, als der Proband ein Netz gefunden hatte und sich im System-Tray mit einer Verbindungsgeschwin-digkeit von 1,8 Mbit/s meldete. Eine genaue Analyse beider Karten mit der Client-Software zeigte dann die entscheidende Neuheit: Während unser UMTS-Modell noch die Firmware-Version 3.4.2 besaß, war das Testexemplar bereits auf dem Release-Stand 3.15.0. Besitzer von Upgrade-fähigen UMTS-Karten, die auf HSDPA aufrüsten wollen, finden diese Firmware seit kurzem auch auf dem Vodafone-Server zum Herunterladen. Steht die Verbindung zum Netz, so bemerkt der User auf den ersten Blick nichts vom Aufbruch in ein neues Geschwindigkeitszeitalter. Die Client-Software informiert nämlich lediglich darüber, ob die Datenkarte eine GPRS- oder UMTS-Verbindung hat, nicht jedoch, ob das schnelle HSDPA zur Verfügung steht.

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