Neuer Pearl mit Firmware-Update und Navigation

Test: BlackBerry Pearl 8110 mit GPS

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Der neue BlackBerry Pearl 8110 von RIM bietet integrierte GPS-Navigation und neue Funktionen. RIM hat die Software der neuen BlackBerry-Geräte von Grund auf überarbeitet. Wir zeigen, ob sich der Umstieg lohnt.

Der letzte BlackBerry Pearl galt als erstes schickes BlackBerry-Endgerät. RIM gab den damals üblichen Formfaktor auf und wollte den Pearl (und damit den BlackBerry-Dienst) dem „Prosumer“ näherbringen. Gut eineinhalb Jahre später steht eine Neuauflage des Pearl-Modells ins Haus. RIM bringt den Pearl nun in zwei Versionen auf den Markt. Zum einen gibt es den 8120, einen BlackBerry Pearl mit zusätzlichem WLAN, zum anderen den BlackBerry 8110 mit GPS.

Übersichtlicher: Ein neues Theme erlaubt mehr Anwendungen im Home-Bildschirm.
Übersichtlicher: Ein neues Theme erlaubt mehr Anwendungen im Home-Bildschirm.
Foto: BlackBerry

Für den Test der neuen Version nutzen wir den BlackBerry 8110 mit GPS. Wie auch beim Vorgänger setzt RIM auf Multimedia. Der neue Pearl bringt eine 2-Megapixel-Kamera mit, sowie die Unterstützung die Hochkapazitätsspeicherkarten MicrosSD HC-Format mit. Derzeit kann er Speicherkarten mit bis zu 4 GByte verwalten, theoretisch sind mit der aktuellen Firmware bis zu 30 GByte große Karten möglich.

Erster Eindruck

Äußerlich gleicht der Pearl 8110 seinem Vorgänger beinahe komplett. Einziger Unterschied ist, dass RIM den Steckplatz für die Speicherkarte auf die Seite des Geräts verlegt hat. Gut so, denn nun muss man nicht mehr den Akku aus dem Gerät nehmen, nur um an die Speicherkarte zu kommen. Die Abmessungen und das Gewicht bleiben aber gleich.

Die Verarbeitung ist sehr gut, der erste Eindruck hochwertig. Wie auch bei den Pearls der ersten Generation setzt RIM auf einen mit dem Daumen bedienbaren Trackball zur Steuerung. Eingaben werden über insgesamt 20 Tasten vorgenommen, auf denen die Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen liegen.

Der Pearl nutzt wie bisher lediglich EDGE; UMTS und HSDPA sucht man vergeblich.