Open Scape Xpressions v6

Siemens bringt vorkonfiguriertes Unified-Communications-Paket für Hipath-Kunden

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
In der neuesten Version hat Siemens Enterprise Communications (SEN) die Unified-Messaging-Lösung "OpenScape Xpressions" um UC-Aspekte erweitert.
Aus Unified Messaging wird Unified Communications: OpenScape Xpressions v6
Aus Unified Messaging wird Unified Communications: OpenScape Xpressions v6

SEN adressiert mit diesem Schritt vor allem die über 10.000 Unternehmen weltweit, die bereits die IP-TK-Anlage Hipath 4000 zusammen mit Xpressions nutzen. Um die Einstiegshürde in Unified Communications technisch und preislich niedrig zu halten, ist die Lösung vorpaketiert. Das Feature-Set umfasst gängige Funktionen wie Präsenzanzeige, Anrufe per Mausklick, Erreichbarkeits-Management, Unified Messaging, Instant Messaging sowie Audio- und (einfache) Video-Conferencing. Die Lösung ist in verteilten Umgebungen einsetzbar, eine Anbindung von Zulieferern oder Partnern - Stichwort Collaboration - über verschiedene Systeme wird jedoch nicht unterstützt.

Integrationspaket für OpenScape-Nutzer

Für Nutzer mit höheren Ansprüchen an ihre UC-Umgebung hat SEN nun außerdem ein neues, maßgeschneidertes Paket aus Professional Services und Integrationslösungen aufgelegt. In Verbindung mit der aktuellsten Version von OpenScape UC Application (v3 R1) soll das Serviceportfolio die Integration von UC-Technologie in praktisch jedwede bestehende Unternehmensanwendung vereinfachen. Mit Hilfe eines OpenSOA-Ansatzes will Siemens Enterprise Communications dabei gewährleisten, dass die Komplexität beim Aufbau drastisch reduzieren wird. Außerdem können so einmal entwickelte Konnektoren bei anderen Kunden wieder verwendet werden, was die veranschlagten Integrationskosten senkt. Weiterer Vorteil für den Kunden laut SEN: Die mit der Einführung und Integration verbundenen Projektkosten sind besser kalkulierbar, da sie aus einer Suite von Professional Services und Integrationslösungen bestimmte Dienste in Softwareform zum Festpreis dazukaufen. Beispiele sind die Integration von Groupware wie Lotus Notes oder Microsoft Outlook, beziehungsweise die Einbindung von Web-Collaboration via Microsoft Live Meeting, IBM Sametime oder Cisco WebEx.