Für iOS, Android, Blackberry und Co.

Schritt für Schritt zur eigenen App

24.08.2011 | von 
Diego Wyllie
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
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5. App Deployment

Neben der oft einfacheren Implementierung versprechen Web Apps leichte Anpassbarkeit und ein flexibles Deployment, was in einigen Fällen und vor allem bei Geschäftsanwendungen entscheidend sein kann. Die Tendenz, mobile Anwendungen unter Verwendung von Web-Techniken zu realisieren, zeigt sich zum Beispiel an den Erkenntnissen der Bitkom-Studie. Demnach sind 61 Prozent der Interviewten der Meinung, dass Browser-basierende Apps den B2B-Markt stärker dominieren werden. Sind Updates, neue Funktionen oder Sicherheitspatches einzuführen, bedarf es nur der Änderung auf dem Backend-System. Anpassungen an der Front-End-Schicht lassen sich ebenfalls von zentraler Stelle aus vornehmen. Bei nativen Anwendungen erfolgt die Aktualisierung der Software dagegen dezentralisiert über den jeweiligen App Store.

Doch einige Smartphone-Hersteller haben die Deployment-Anforderungen von Geschäftskunden bereits erkannt und bieten nützliche Tools an, die die Verbreitung von Apps innerhalb der Unternehmensgrenzen deutlich vereinfachen können. So können Firmen, die am "iPhone Developer Enterprise Program” von Apple teilnehmen - Kostenpunkt knapp 300 US-Dollar pro Jahr - ihre In-House entwickelten Lösungen auf einfache Weise testen und deployen. Blackberry und Microsoft bieten ebenfalls entsprechende Funktionen an, während Android noch etwas hinterher hinkt. In jedem Fall sind Firmen gut beraten, entsprechend den Möglichkeiten der jeweiligen Plattform einen Deployment-Plan zu erarbeiten.

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