Praxistest: T-Mobile MDA Pro / HTC Universal

02.04.2007

Lieferumfang / Verarbeitung

Die Verpackung des von HTC produzierten Windows Mobile 5.0-Allrounders von T-Mobile steht in der Tradition der Vorgänger und fällt äußerst reichhaltig aus. Neben einem 1620-mAh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku legt T-Mobile ein USB-Datenkabel, ein Schnellladegerät, einen Ersatz-Stylus, eine Kunstfaser-Tasche, ein kabelgebundenes Stereoheadset, zwei Software-CDs sowie ein Handbuch samt Kurzanleitung bei.

Im Grunde handelt es sich beim MDA Pro um einen PocketPC, der um GSM-, WLAN- und UMTS-Connectivity erweitert wurde. Das Gerät wiegt 286 g und misst 128x81x25 mm. Die Verarbeitung wirkt solide, wenngleich unregelmäßige Spaltmaße und einfachster Kunststoff sowie eine gefährlich lockere Halterung des lebenswichtigen Stylus nicht gerade Liebe zum Detail erkennen lassen. Der Dreh- und Klappmechanismus ist sauber konstruiert und leichtgängig, wir hätten uns jedoch eine straffere Federung des Displayteils gewünscht. Vier Gummifüße am Gehäuseboden verhindern das Verrutschen des Geräts im Notebook-Modus.

Die neue Referenz ist da: Der dreh- und umklappbare TFT-Touchscreen des MDA Pro zeigt auf stattlichen 9,1 cm Bildschirmdiagonale 65.536 Farben bei VGA-Auflösung an und bietet in erster Linie bestechende Klarheit bei der Darstellung von Texten. Beim Wechsel zwischen PDA- und Notebookmodus wechselt die Menüführung selbstständig zwischen Hoch- und Querformat, bei Bedarf lässt sich die Ansicht aber auch manuell wechseln. Die Druckpunkte der QWERTZ-Tastatur sind knackig und der Tastenhub kurz; die Tasten lassen sich mangels Versatz nicht besonders gut erfühlen. Viele Softkeys und Funktionstasten erlauben den Schnellzugriff auf häufig benötigte Funktionen. Sehr gewöhnungsbedürftig ist jedoch der Blackberry-ähnliche Umgang mit Umlauten: anders als bei Nokias Communicator müssen sie über einen Druck auf die Sym-Taste eingegeben werden. Die automatische Tastenbeleuchtung schimmert in kontrastarmem Rot durchs Tastenfeld und verwischt die Kontraste im Halbdunkeln.

Im PDA-Modus steht ergänzend zum Touchscreen ein 5-Wege-Navkey zur Verfügung. Die Schnellzugriffstasten an den Kanten des Geräts lassen sich fast durchgängig individuell belegen. Davon ausgenommen sind die zwei viel zu klein geratenen Telefonie-Tasten, mit denen sich Anrufe auch bei geschlossenem Gerät aufnehmen oder abweisen lassen. An den Seiten des MDA Pro findet man Anschlüsse für USB-Kabel bzw. Ladegerät sowie eine 3,5mm Klinkenbuchse für handelsübliche Kopfhörer bzw. das mitgelieferte Headset.

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