Praxistest: Sony Ericsson W890i

13.03.2008

Lieferumfang / Verarbeitung

Der noble Lieferkarton beinhaltet die typischen Ingredienzien eines Walkman-Handys. Dazu gehören Handbücher und Kurzanleitungen in jeweils drei Sprachen, Daten-CD, Lade- und Datenkabel sowie ein hochwertiges Kabelheadset. Und mit dem schon im Handy eingelegten 2 Gigabyte-Speicherstick steht einem guten Start in die mobile Musikwelt nichts im Wege.

Mit 104x47x10 Millimetern tritt das W890i mit ähnlich schlanken Maßen wie der Vorgänger W880i an und verspricht bei einem Gewicht von luftigen 78 Gramm, problemlos in jeder Hemdtasche zu verschwinden, ohne den Träger vornüber kippen zu lassen. Der ultrakompakte Barren versprüht mit seinem gelungenen Mix aus braunem Aluminium und goldenen Applikationen ein überaus nobles Flair. Der klobige Fastport-Stecker an der linken Seite will allerdings nicht so recht zum filigranen Design des W890i passen. Auch die Zifferntastatur fällt mit ihrem billigen Plastiklook aus dem sonst so edlen Rahmen. Das schlägt sich auch bei den Druckpunkten nieder, die etwas uneinheitlich ausfallen. Hinzu kommt, dass die komplette Tastatur unter akuter Schrumpfsucht leidet. So sind etwa NavKey und umgebende Tasten hübsch anzusehen und haptisch gut unterscheidbar, dennoch tendieren große Daumen dazu, mehrere Tasten auf einmal zu treffen.

2 Zoll Displaydiagonale bei 240x320 Pixeln und 262.144 Farben sind heute nicht mehr übermäßig viel. Dennoch kann man das Ergebnis in Bezug auf Bildschärfe, Kontrastreichtum und Farbtiefe als sehr gut bezeichnen. Auch die Verarbeitung brilliert, etwa mit einem doppelseitigen Arretierungsmechanismus für den Akkudeckel. Das W890i wirkt wie aus einem Guss gefertigt.

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