VMware, OpenStack oder Eucalyptus

Plattformen für die Private Cloud

René Büst
René Büst ist Senior Analyst und Cloud Practice Lead bei Crisp Research mit dem Fokus auf Cloud Computing und IT-Infrastrukturen. Er ist Mitglied des weltweiten Gigaom Research Analyst Network, und gehört weltweit zu den Top 50 Bloggern in diesem Bereich. Seit Ende der 90iger Jahre konzentriert er sich auf den strategischen Einsatz der Informationstechnologie in Unternehmen.
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Was leisten die Private-Cloud-Plattformen von VMware und Microsoft? Sind Open-Source-Pakete wie OpenStack oder Eucalyptus für Unternehmen die bessere Wahl?
Foto: AA+W, Fotolia.de

Cloud Computing ist in Deutschland angekommen. Doch viele Unternehmen sorgen sich um den Datenschutz und setzen eher auf Private-Cloud-Konzepte statt auf die Public Cloud. Das bestätigte erst im Mai eine Panel Diskussion auf der Fachkonferenz SecureCloud 2012 um den ehemaligen Lufthansa CIO Thomas Endres. Ein Grund mehr, aktuelle Pakete unter die Lupe zu nehmen, mit denen sich Private-Cloud-Infrastrukturen aufbauen lassen.

Eine Private-Cloud-Umgebung zeichnet sich dadurch aus, dass die aus der Public Cloud bekannten Methoden und Konzepte in das eigene Rechenzentrum übertragen werden. Unternehmen können damit Mitarbeitern, Fachabteilungen und Projekten skalierbare Ressourcen in Form von virtuellen Maschinen, aber auch Entwicklungsplattformen bedarfsgerecht (on Demand) bereitstellen. Die Investition in benötigte Ressourcen sowie die gesamte Administration der Infrastruktur obliegt der eigenen IT-Abteilung. Sämtliche Daten befinden sich bei dieser Cloud-Ausprägung ebenfalls im direkten Einflussbereich des Unternehmens.

Neben Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Lösungen gibt es auch Private-Cloud-Ansätze für Platform-as-a-Service (PaaS)-Software. Dieser Artikel stellt die derzeit bekanntesten und meistdiskutierten Angebote vor.