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Neue eServer p5 am 13. Juli

05.07.2004

IBM wird US-Presseberichten zufolge am 13. Juli seine neuen Unix-Server mit Power5-Prozessoren ankündigen. Die neue Generation der hauseigenen RISC-Chips hatte Big Blue zunächst im "eServer i5" - so der aktuelle Name der früheren AS/400 beziehungsweise iSeries - debütieren lassen (Computerwoche.de berichtete).

Mit Einführung des Power5 verwenden die frühere i- und pSeries inzwischen identische Hardware. Partitionierung ermöglicht auf den Systemen den parallelen Betrieb von i5/OS, AIX und Linux. Die neuen Unix-Rechner heißen analog zum eServer i5 "eServer p5" und folgen auch der gleichen Nomenklatur (die 16-Wege-Maschine heißt eServer i/p5 Model 570) . IBM wird Insidern zufolge zunächst Modelle mit zwei, vier sowie 16 Prozessoren vorstellen. Ein Highend-Modell mit 64 Prozessoren folgt später, aber wohl nicht mehr in diesem Quartal.

Die im eServer p5 eingesetzten Power5-Prozessoren besitzen zwei Cores, von denen wiederum jeder zwei Befehlssequenzen (Threads) gleichzeitig bearbeiten kann. Im Prinzip verhält sich ein Power5 also wie vier herkömmliche Prozessoren. Derzeit werden die CPUs noch in einem 130-Nanometer-Prozess gefertigt, später soll ein 90-nm-"Power5+" kleinere und schnellere Prozessoren ermöglichen. Zunächst wird der Power5 mit Taktungen von 1,5 Gigahertz, 1,65 GHz sowie 1,9 GHz geliefert. (tc)