Mobilfunk und Festnetz verschmelzen

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Nach Jahren der euphorischen Versprechungen dominierte auf dem diesjährigen 3GSM World Congress wieder die Praxis - insbesondere in Form von gebrauchsfertigen Lösungen für mobile Unternehmensanwendungen.
3GSM World in Cannes: "Wir reden nicht mehr nur über Bluetooth, WLAN, UMTS, mobile Grafikprozessoren und schnelle, energiesparende CPUs wie unseren X-Scale sowie integrierte Kameras. Jetzt bringt die Industrie die Geräte auf den Markt."
3GSM World in Cannes: "Wir reden nicht mehr nur über Bluetooth, WLAN, UMTS, mobile Grafikprozessoren und schnelle, energiesparende CPUs wie unseren X-Scale sowie integrierte Kameras. Jetzt bringt die Industrie die Geräte auf den Markt."

Die Mobility-Branche strotzt wieder vor Selbstvertrauen in den Markt. Für diese Zuversicht gibt es zwei Erklärungen: Einerseits steigt bei den Netzbetreibern nach den mageren Jahren seit 2001 nun wieder die Bereitschaft zu investieren, andererseits wurden auf der diesjährigen 3GSM viele technische Versprechen der vergangenen Veranstaltungen endlich eingelöst. Oder wie es Intel-Manager Howard Bubb formulierte: "Wir reden nicht mehr nur über Bluetooth, WLAN, UMTS, mobile Grafikprozessoren und schnelle, energiesparende CPUs wie unseren X-Scale sowie integrierte Kameras. Jetzt bringt die Industrie die Geräte auf den Markt." Dank kleinerer Flash-Speicher, für Intels Vice President Darin Billerbeck sind die ersten Handys mit 5 GB Speicher in naher Zukunft vorstellbar, scheint auf den mobilen Endgeräten bald nahezu jede Applikation möglich zu sein. "Wir haben heute mobile Devices", verdeutlicht Bubb den Leistungssprung, "deren Performance einem Mittelklasse-PC vor rund 18 Monaten entspricht."

Zweiteilung des Marktes