Unified Communications

Microsoft frischt Office Communications Server auf

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die neue Version des "Office Communications Server 2007" soll mit neuen Sprach- und Konferenzfunktionen sowie zusätzlicher Unterstützung für mobile Clients punkten.

Microsoft gibt erste Einblicke in die neuen Features des geplanten Updates vom Office Communications Server 2007 (OCS). Mit der Unified-Communications-Lösung bündelt der Hersteller die klassische Outlook-Funktionen über die beim Client installierte Software "Office Communicator 2007" mit VoIP, Instant Messaging, Audio-, Web- und Video-Konferenzen in einem gemeinsamen IP-Netz.

Zig Serafin, Chef von Microsofts Unified Communications Group
Zig Serafin, Chef von Microsofts Unified Communications Group
Foto: Microsoft

Vor genau einem Jahr war der Softwareriese in das angestammte Revier von TK- und Netzausrüstern eingedrungen. Wie sich Microsoft in dem Business-Segment positionieren will, diskutierten die CW-Redakteure Jürgen Hill und Manfred Bremmer mit Zig Serafin, Chef von Microsofts Unified Communications Group.

Das für Februar geplante Release 2 des OCS soll hier anknüpfen, indem es unter anderem mobile Mitarbeiter enger in die Unternehmenskommunikation einschließt und deren Verfügbarkeit (Presence Information) anzeigt. Nach Adaptionen für Windows-Mobile- und Blackberry-Geräte gibt es nun auch eine Version des Office Communicator for Mobile auf Java-Basis für Symbian-40-Handys von Nokia und Motorolas RAZR-Modelle. Eine Version für Symbian-S60-Smartphones soll nach Angaben von Microsoft-Manager Moz Hussain in rund sechs Monaten folgen. Zusätzlich unterstützt der mobile Client künftig auch die Integration in OCS, so dass vom Handy aus initiierte Telefonate beim Empfänger unter der einheitlichen Büronummer dargestellt werden.