Bislang US only

Microsoft bringt OneNote auf das iPhone

20.01.2011
Von pte pte
Microsoft hat seine Notizblock-Software OneNote nun auch als App für das iPhone veröffentlicht.
Bislang gibt es OneNote für das iPhone nur im US-App-Store.
Bislang gibt es OneNote für das iPhone nur im US-App-Store.

Damit macht der Konzern sein praktisches Office-Tool einer breiteren Nutzerbasis mobil zugänglich. "OneNote Mobile for the iPhone" (iTunes-Link) bietet einfachen Zugriff auf Notizen, Terminpläne und ähnliches. Dabei setzt die App auf eine einfache Daten-Synchronisierung mit Microsofts Online-Festplatte SkyDrive.

Der iPhone-Start ist zunächst nur in den USA erfolgt. "Es gab dort einfach großen Druck von Kunden, die OneNote auch mobil auf dem iPhone nutzen wollen", meint Peter Hössl, Product Marketing Manager Office, im Gespräch mit pressetext. Weitere Sprachversionen sind aber bereits in Arbeit. Sie könnten wie in den USA anfangs kostenlos zum Download bereitgestellt werden.

Notizen immer und überall

OneNote ist ein virtueller Notizblock, mit dem User diverse Informationen verwalten können - von Einkaufslisten über Reisenotizen bis hin zu Projektplanung. Ein mobiler Zugriff auf solche Daten ist natürlich attraktiv. Abseits von Windows Phone 7 mussten User bislang auf die Office Web Apps zurückgreifen, was nicht ideal ist. "Echte Smartphone-Apps sind einfach komfortabler zu bedienen", meint Hössl. Denn sie sind wirklich für die Touch-Bedienung auf kleinen Bildschirmen optimiert.

Für Microsoft ist der Sprung auf das iPhone also ein wichtiger Schritt, damit OneNote-User immer und überall bequem auf ihre Notizen zugreifen können. Für den einfachen Übergang von PC und Smartphone sorgt dabei die Daten-Synchronisation via SkyDrive. Dass die App zuerst in den USA startet, ist nicht verwunderlich. Gerade dort ist OneNote sehr beliebt. Die Anwendung findet sich laut comScore-Daten auf mehr als einem Drittel aller US-PCs, betont Takeshi Numoto, Microsoft Corporate Vice President für Office.

Normalerweise ist OneNote ein Teil von Office und somit kostenpflichtig. Dass nun die iPhone-App gratis angeboten wird, ist laut Numoto eine zeitlich begrenzte Aktion. Was das Programm danach kosten wird, ist noch nicht bekannt. Abzuwarten bleibt auch, ob es eine solche Launch-Aktion in anderen Regionen geben wird. Zur Frage, ob der iPhone-App auch eine Android-Version folgen wird, macht der Konzern ebenfalls noch keine Angaben. Da Googles Smartphone-Plattform dem Apple-Gerät zunehmend Konkurrenz macht, wäre eine OneNote-Android-App aber sicher ein nächster logischer Schritt. (pte)