Wuchtiges Farblaser-Kombi

Lexmark X543DN im Test

23.05.2011
Von Ines  Walke-Chomjakov
Lexmark setzt beim X543DN auf bewährte Technik im Drucken, Scannen und Kopieren. Das Farblaser-Multifunktionsgerät benötigte im Test allerdings vergleichsweise viel Strom.
Mit Duplex-Einheit: Farblaser-Multifunktionsgerät Lexmark X543DN.
Mit Duplex-Einheit: Farblaser-Multifunktionsgerät Lexmark X543DN.

Der Farblaser-Kombidrucker Lexmark X543DN ist sehr wuchtig und in die Höhe konstruiert. Die deutschsprachige Beschriftung für das Bedienfeld liegt dem Multifunktionsgerät bei, muss allerdings erst aufgesteckt werden.

Ausstattung
Das Lexmark X543DN bietet eine eingebaute Duplex-Einheit. So bedruckt das Multifunktionsgerät Vorder- und Rückseite eines Blattes automatisch. Gleichzeitig meint es Lexmark in der Treiberaussattung gut mit dem Anwender. Sowohl ältere Windows-Versionen als auch Betriebssysteme wie Linux unterstützt der X543DN. Gleichzeitig beherrscht das Farblaser-Multifunktionsgerät die Emulationen PCL 6 und Postscript 3.

Geschwindigkeit
Im Test arbeitete der Bürohelfer immer dann langsam, wenn es um Bilder ging. Bei Texten und PDF-Dokumenten beeilte sich das Lexmark-Modell zwar nicht, blieb aber auf insgesamt mittlerem Temponiveau.

Qualität
Hier lieferte der Lexmark X543DN ordentliche Ergebnisse ab: Das Schriftbild der Drucke und Kopien fiel fein aus. Die Scans waren dagegen nicht gerade farbtreu und verloren schnell an Tiefenschärfe.

Handhabung und Verbrauch
Für seine Größe arbeitete das Kombigerät im Test sowohl im Betrieb mit 7,4 als auch im Leerlauf mit 0,1 Sone leise. Ab Werk liegen dem Lexmark X543DN normal befüllte Tonerkartuschen bei - das ist lobenswert. Weniger Freude bereiten allerdings die Seitenpreise: Insbesondere die Textseite ist mit 4,5 Cent teuer. Ein farbig bedrucktes Blatt schlägt mit 14,5 Cent zu Buche. Dass ein Farblaser-Multifunktionsgerät dieser Größe relativ viel Strom benötigt, ist klar. Allerdings sind die gemessenen 21,1 Watt im Ruhemodus nicht mehr zeitgemäß.

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