Notfall USB-Stick mit Linux selbst gemacht

Kostenlose Datenrettungs-Tools

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Die meisten Administratoren oder IT-Techniker müssen früher oder später Daten retten - oder es zumindest versuchen. Hierfür sind viele Open-Source-Tools verfügbar. Der folgende Beitrag widmet sich diesen Werkzeugen und der Erstellung einer eigenen Rettungsdistribution.

Es existieren einige spezielle Linux-Distributionen für die Datenrettung. Diese bringen eine Sammlung kostenloser Tools mit, die sich für den Einsatz nach dem Crash eignen. Einige dieser Werkzeuge stellen wir hier detaillierter vor und zeigen darüber hinaus, wie Sie eine eigene Datenrettungs-Linux-Distribution erstellen können.

Oftmals sind die Werkzeuge für geübte Computeranwender gar nicht so schwer zu benutzen. Die meisten lassen sich nach kurzer Eingewöhnungszeit durchschauen. Das größere Problem ist zu wissen, wie die Tools heißen und was diese machen. Nachfolgend finden Sie einige der wichtigsten Werkzeuge detailliert beschrieben.

Ein relativ praktischer und zudem günstiger Ansatz ist es, zu Testzwecken einen nicht mehr benötigten USB-Stick einzusetzen. Diesen können Sie nach Herzenslust quälen, löschen und formatieren. Danach versuchen Sie einfach, die Daten wieder zu retten. So bekommen Sie schnell ein Gefühl dafür, was mit den hier vorgestellten Werkzeugen machbar ist.