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KfZ-Versicherung passt sich der Autonutzung an

09.10.2006
Der britische Versicherer Norwich Union ermittelt die Höhe der Prämien, indem er das Fahrverhalten der Versicherten in einem Data Warehouse analysiert.

Eines von Großbritanniens führenden Versicherungsunternehmen, Norwich Union, will noch in diesem Jahr ein nutzungsbasierte Prämienmodell für die Kfz-Versicherung auf den heimischen Markt bringen. Welchen Beitrag der Versicherte zahlt, hängt also davon ob, wie häufig, wann und wo er sein Fahrzeug nutzt. Als Softwarebasis für das "Pay As You Drive" genannte Produkt dient ein "Active Data Warehouse" von Teradata.

Versicherte, die sich für das neue Prämienmodell entscheiden, müssen ihr Auto mit einem GPS-Gerät ausstatten lassen, das jede einzelne Fahrzeugbewegungen an Norwich Union übermittelt. Das Assekuranzunternehmen ordnet die Fahrten - je nach Tageszeit und Route - einer bestimmten Tarifstufe zu. Zur individuellen Prämienberechnung zieht es aber auch zusätzliche Daten, beispielsweise Verkehrsinformationen, heran. Am Monatsende erhält der Kunde dann eine detailliert aufgeschlüsselte Rechnung.

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