Kaum virtuelle Klassenzimmer in Deutschland

27.09.2004
SAS hat das virtuelle Klassenzimmer in das Schulungsangebot für seine Kunden integriert. Wie es derzeit in Deutschland um diese Möglichkeit des Online-Lernens bestellt ist, wo Möglichkeiten und Schwierigkeiten liegen, darüber gibt Norbert Seibel, Manager SAS Training bei SAS Deutschland Auskunft.

CW: Das virtuelle Klassenzimmer ist ein fester Bestandteil des Schulungsangebots von SAS. Wann hat Ihr Unternehmen damit begonnen, und wie sehen Ihre Erfahrungen seither aus?

Norbert Seibel: "Die Personalentwickler, mit denen wir sprechen, kennen den Virtual Classroom und seine Vorzüge, die Fachabteilungen jedoch nicht."

SEIBEL: Die "Live Web Classes", so heißen unsere Schulungen via virtuellem Klassenzimmer, existieren seit etwa drei Jahren. Während das Angebot in den USA von den Kunden recht schnell und flächendeckend angenommen wurde, tun wir uns in Deutschland noch schwer. Bei SAS in den USA wählen mittlerweile 14 Prozent aller Teilnehmer unserer Softwareschulungen die Live Web Class. Allein in diesem Jahr gab es eine Steigerung um 100 Prozent. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt.

CW: Wie erklären Sie sich diese Diskrepanz?

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