Nur geringfügig teurer als der Vorgänger

iSuppli "bewertet" das Apple iPhone 3GS

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Obwohl sich das Apple iPhone 3GS optisch nur wenig von seinem Vorgänger unterscheidet, hat sich unter der Haube doch Einiges geändert. Die Marktforscher von iSuppli haben nachgeschaut und ihre Materialrechnung präsentiert.
Die Einzelteile des neuen Apple iPhone 3GS. Quelle: iSuppli
Die Einzelteile des neuen Apple iPhone 3GS. Quelle: iSuppli
Foto: iSuppli

Angesichts der verbauten Teile geht iSuppli davon aus, dass die Materialkosten für das neue Apple-Smartphone in der 16 GB-Version 172,46 Dollar betragen. Zählt man noch 6,50 Dollar Fertigungskosten hinzu, ergibt sich ein Herstellungspreis von 178,96 Dollar. Damit ist das iPhone 3GS nur etwas teurer als das iPhone 3G (8 GB). Für dieses Modell hatte iSuppli im Vorjahr Herstellungskosten in Höhe von 174,33 Dollar errechnet. Die erheblichen Kosten für die Softwareentwicklung, den Versand, die Verpackung, den Vertrieb und etwaige Lizenzgebühren sind in der Kalkulation allerdings nicht enthalten. Obwohl das neue iPhone 3GS etwa hierzulande bei T-Mobile nicht mehr als 250 Euro kostet, ist anzunehmen, dass Apple die Geräte zu einem deutlich höheren Preis an die Mobilfunkanbieter abgibt. Wie viele andere Handys wird auch das iPhone von den Providern subventioniert. Diese kommen anschließend über den Mobilfunktarif auf ihre Kosten.

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