Ratgeber Mobile Security

iPad und Co. fordern CIOs heraus

27.01.2012 | von Susanne Franke (Autor) 
Susanne Franke ist freie Fachjournalistin in München.
Der Siegeszug privater mobiler Geräte am Arbeitsplatz birgt massive Security-Risiken. Wer sie eindämmen will, sollte schrittweise vorgehen.
Foto: Mihai Simonia, Fotolia.de

Der neue Begriff "Consumerization" wurde von Gartner geprägt und benennt den Trend zur Vermischung privater und beruflicher IT-Nutzung. Anwender sind heute technikversierter denn je und haben ihre persönlichen IT-Vorlieben. Deshalb wollen sie ihre Android-Geräte, iPhones, iPads oder andere Tablets auch für die beruflichen Aktivitäten nutzen.

Dieser Trend verändert die Arbeitsweise der Unternehmens-IT rasant und nachhaltig. In Sachen IT-Security bringt er eine neue Mischung aus strategischen und operationalen Herausforderungen mit sich. Der Grund: Es droht eine Anarchie, denn die neuen Endbenutzertechniken sind sehr heterogen und oft über das ganze Unternehmen verteilt im Einsatz.

Akzeptanz von Consumerization.
Akzeptanz von Consumerization.
Foto: IDC Worldwide

Außerdem treiben die Anwender diese Innovationen auf eigene Faust, ohne dabei auf zentrale IT-Pläne oder vorhandene IT-Richtlinien zu achten. Sie beschaffen sich ihre eigenen Dienste, installieren ihre eigenen Anwendungen und finden zum Teil sehr kreative und auch entsprechend unsichere Wege, Verbindungen zum Unternehmensnetzwerk aufzubauen, um auf ihre E-Mail, Verzeichnisse und geschäftliche Daten zuzugreifen.

Sind nun die Arbeitgeber bereit, sich ins Unvermeidliche zu fügen und die geschäftliche Nutzung der vielfältigen privaten Ressourcen zu erlauben, so stehen CIOs und andere IT-Verantwortliche vor der schwer lösbaren Aufgabe, dem "kreativen Chaos" Einhalt zu gebieten und die Sicherheit der IT zu gewährleisten.

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