Servermarkt in Emea

IDC prognostiziert leichtes Wachstum

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Die Marktforscher von IDC prognostizieren für den Servermarkt in Europe, Middle East and Africa (Emea) für 2010 ein leichtes Wachstum von 2,4 Prozent.
Das Logo ist Kult, aber Linux kann im Servermarkt nicht mit Windows mithalten.
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Der Markt werde sich, so IDC, 2010 gegenüber dem Rezessions-Vorjahr leicht erholen. Im Vergleich zu 2009, als die Marktforscher die schwächsten Serverzahlen aller Zeiten konstatierten, sei dieses Jahr mit einem Anstieg von 2,4 Prozent zu rechnen. Die Umsätze, die 2007 mit 19 Milliarden Dollar im Bereich Emea einen Rekordwert erzielten, werden sich allerdings so nicht wieder einstellen. Das durchschnittliche Wachstum dürfte, berechnet IDC, von 2009 bis 2014 mit 0,3 Prozent flach ausfallen. Das Wachstum der Auslieferungen prognostizieren die Marktforscher für diese fünf Jahre durchschnittlich mit 4,9 Prozent.

Nathaniel Martinez, Director of IDC European Systems and Infrastructure Solutions, sagte, dass das vierte Quartal 2009 definitiv den Trend hin zu Standard-Server-Technologien gezeitigt habe. Immer mehr Unternehmenskunden würden sich überlegen, x86-basierte Server für eine immer größere Zahl von Aufgabenstellungen zu nutzen.

Beatriz Valle, IDC Research Analyst for European Systems and Infrastructures Solutions, stößt in das gleiche Horn: "Hardware, die auf x86-Prozessoren basiert, dazu eine höhere Rechenleistung bietet und Features wie Verlässlichkeit, Verfügbarkeit und Zukunftsfähigkeit besitzen und die dies alles kombinieren mit Virtualisierungseigenschaften und mit Softwarewerkzeugen zum Management und zur Automatisierung der Serversysteme, solche Server werden zunehmend auch für Unternehmenskunden interessant, die bislang auf Non-x86-Systeme gesetzt haben."