Für 47.000 Nutzer

Henkel steigt auf Office 365 um

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Der Dax-Konzern Henkel führt für seine weltweit rund 47.000 Mitarbeiter Office 365 von Microsoft ein.

Bei der Implementierung - 80 Prozent der Henkel-Mitarbeiter arbeiten außerhalb Deutschlands - helfen einer Mitteilung zufolge Avanade/Accenture sowie Microsoft Services. "Office 365 gibt uns die Möglichkeit, eine Kommunikations- und Arbeitsplattform in der Cloud zu implementieren, die unsere Prozesse weiter standardisiert und vereinfacht", sagt Joachim Jäckle, Leiter des Bereichs Integrated Business Solutions bei Henkel.

Als internationaler Konzern sei Henkel auf einen schnellen und flexiblen Informationstransfer angewiesen, sowohl intern als auch extern mit Kunden und Konsumenten. Mit der künftig einheitlichen Arbeitsumgebung müsse man zudem keine Kapazitäten mehr für ein eigenes Rechenzentrum, Hardware und Server vorhalten, so Jäckle weiter. Das eröffne Henkel eine hohe Flexibilität. Mit Henkel verliert die IBM einen weiteren bisherigen Notes-Großkunden.

Bei Office 365 laufen Server wie Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online sowie die abgespeckten "Office-Online"-Apps in Cloud-Rechenzentren von Microsoft. Die vollwertigen Office-Anwendungen werden aus Performance-.Gründen aber weiter lokal installiert; das Ganze gibt es im Abonnement-Modell zur Miete.