Mechanische Tastatur

Gigabyte Aivia Osmium im Test

Wenn Sie auf eine zuverlässige und belastbare Tastatur angewiesen sind, dann könnte eine mechanische Tastatur eine gute Wahl sein. Wir haben die Aivia Osmium von Gigabyte im Test, die neben programmierbaren Tasten auch noch eine USB-3.0-Buchse bietet.

Mechanische Tastaturen, genauer gesagt Tastaturen mit mechanischem Anschlag, sind bei nicht nur bei Gamern, sondern auch Büro-Nutzern sehr beliebt. Die Vorteile sind hohe Belastbarkeit, lange Lebensdauer und millionenfache präzise Anschläge und ein taktiles Feedback beim Tippen. Wir haben uns das Keyboard genauer angesehen.

Ausstattung: USB 3.0, Makrotasten und rote Switches

Die Gigabyte Aivia Osmium bringt mit rund 1,5 Kilogramm deutlich mehr auf die Waage als eine herkömmliche Tastatur auf Rubberdome-Basis, was für mechanische Modelle aber nicht untypisch und der Bauweise geschuldet ist. Der Anschluss ans System erfolgt über das 2 Meter lange USB-Kabel, das ab Werk bereits mit Kunststoff ummantelt ist. Dadurch ist es unempfindlicher gegenüber Kabelbruch und scharfen Kanten.

Das recht dicke Kabel zweigt in vier Enden: USB 2.0 zum Verbinden und die Buchse an der Tastatur, USB 3.0 für den zweiten Port am Tippbrett und zweimal 3,5-Millimeter-Klinke für den Mikrofon- und Kopfhörer-Eingang. Für eine optimale Verbindung sind die Kontakte vergoldet. Ob die Kommunikation dadurch wirklich besser ist, sei erst einmal dahingestellt. Wir hatten im Test auf jeden Fall keinen Grund zur Beanstandung.

Die Handballenauflage lässt sich entfernen, die Schnittstellen befinden sich an der rechten oberen Ecke.
Die Handballenauflage lässt sich entfernen, die Schnittstellen befinden sich an der rechten oberen Ecke.
Foto: Gigabyte

Blaue LEDs sorgen für eine intensive Hintergrundbeleuchtung der Aivia Osmium, an der Oberseite stehen insgesamt fünf zusätzliche und programmierbare G-Tasten zur Verfügung. Daneben befinden sich zwei Räder: Das Linke regelt die Intensität der Beleuchtung und schaltet sie ein oder aus, das rechte Rad reguliert den Ton. Die Räder sind allerdings etwas klapprig eingebaut. Weitere Sondertasten oder eine Doppelbelegung der regulären Tasten gibt es nicht. Die Handballenauflage an der Unterseite lässt sich auch entfernen, allerdings finden wir, dass sich das Tippen und Zocken dadurch etwas komfortabler anfühlt.

Gigabyte verwendet bei seiner mechanischen Aivia Osmium rote Cherry-MX-Schalter, die sich durch einen leichten Druckpunkt und einem linearen Anschlag auszeichnen. Zum Tippen benötigen Sie einen Druck von 45 Gramm, bereits nach 2 Millimetern löst der Schalter definitiv aus. Nach 4 Millimetern befinden Sie sich bereits am Boden. Cherry verspricht eine Lebenszeit von 50 Millionen Anschlägen. Charakteristisch ist bei mechanischen Tastaturen vor allem das Klackern der Schalter beim Tippen, was sich im Falle der Aivia Osmium noch in erträglichen Grenzen hält. Empfindliche Ohren oder Zimmer-Nachbarn könnte ein schneller Schreiber jedoch auf die Nerven gehen.