DVB-H-Frequenzen gehen an die Deutsche Telekom

16.10.2007
Ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, die T-Systems Media&Broadcast GmbH, hat den Zuschlag für den bundesweiten technischen Sendebetrieb von Fernsehen via DVB-H bekommen. Das teilte die Bundesnetzagentur jetzt mit. Bereits zur CeBIT 2008 sollen erste Städte DVB-H-Fernsehen empfangen können.

Die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur hat über die Vergabe von Frequenzen für das bundesweite Angebot von mobilen Rundfunkdiensten im DVB-H-Standard entschieden. Die T-Systems Media&Broadcast GmbH (TSMB), ein Unternehmen der Deutschen Telekom, wird die für den technischen Sendebetrieb benötigten Frequenzen erhalten. Die TSMB konnte nachweisen, dass sie am besten geeignet sei, die gesetzlichen und technischen Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen zu erfüllen. "Die Vergabe der DVB-H-Frequenzen ist ein weiterer entscheidender Schritt für das mobile Fernsehen in Deutschland", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Der Ausbau des Sendernetzes für mobile Rundfunk-Anwendungen beginnt im Frühjahr 2008 in Hannover. "Wir hoffen, dass bereits zur CeBIT 2008 die ersten Sendungen im Wirkbetrieb erfolgen können", zeigte sich Kurth optimistisch. Die Hauptstädte der anderen 15 Bundesländer werden bis Ende 2008 folgen. Ab 2009 sollen alle deutschen Städte mit mehr als 150.000 Einwohnern versorgt werden sowie die vier einwohnerstärksten Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in jedem Bundesland. Bis zum Jahr 2015 sollen 90 Prozent der Bevölkerung Deutschlands versorgt sein ? vorausgesetzt, die Bevölkerung nimmt das Angebot bis 2013 an.

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