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Diskpart - Festplatten auf der Kommandozeile managen

Martin Kuppinger ist Gründer des unabhängigen Analystenunternehmen KuppingerCole und als Prinzipal Analyst verantwortlich für den Bereich KuppingerCole Research. In seiner 25 jährigen IT-Erfahrung hat er bereits mehr als 50 IT-Bücher geschrieben und ist ein etablierter Referent und Moderator bei Seminaren sowie Kongressen. Sein Interesse an Identity Management stammt aus den 80er Jahren, als er viel Erfahrung in der Entwicklung von Software-Architekturen sammeln konnte. Im Laufe der Jahre, kamen weitere Forschungsfelder wie Virtualisierung, Cloud Computing, allgemeine IT-Sicherheit u.v.m. hinzu. Durch sein Wirtschaftsstudium in Economics gelingt es ihm seine IT-Kenntnisse mit einer starken Business-Perspektive zu verbinden.
Mit dem Tool diskpart.exe gibt es bei Microsofts Windows-Betriebssystemen ein leistungsfähiges Werkzeug für das Management von Partitionen auf Festplatten. Es lassen sich Volumes erstellen, aber auch die Formatierung und Konvertierung durchführen.

Die Festplattenverwaltung lässt sich unter Betriebssystemen wie Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 bequem mit der Datenträgerverwaltung erledigen. Es gibt aber verschiedene Fälle, bei denen das grafische Verwaltungswerkzeug nicht mehr weiter hilft.

Beispielsweise lassen sich Festplatten mit Partitionen, die von anderen Betriebssystemen erstellt wurden, unter Windows oft nicht löschen. So besitzt ein Laufwerk mit installiertem MacOS eine 200 MByte große geschützte EFI-Partition, welches die Datenträgerverwaltung von Windows nicht entfernen kann.

Darüber hinaus gibt es beim Windows Server 2008/R2 aber auch den Core-Server, der ohne grafische Oberfläche auskommt. Und spätestens dort sind Werkzeuge wie diskpart.exe zwingend erforderlich, um die Administrationsfunktionen von der Befehlszeile statt der grafischen Oberfläche durchzuführen. Das in Windows integrierte Tool ermöglicht auch das Löschen fremder Partitionen, woran die Datenträgerverwaltung scheitert.