Oracle CRM

Forrester-Studie

Digitale Technologien lassen 45+ alt aussehen

24.09.2010
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Die Generationenschere beim Umgang der US-Amerikaner und Kanadier mit neuen Technologien wird immer größer. Getrieben ist diese Entwicklung von der rasanten Adaption bestimmter mobiler und sozialer Verhaltensmuster durch die so genannten Generation Y. Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforscher Forrester Research zu diesem Thema.
Foto:

Der zum dreizehnten Mal erschienene Bericht "The State Of Consumers And Technology Benchmark 2010" bezieht mehr als 1.450 Datenpunkte und Antworten zu annähernd 500 nordamerikanischen Marken mit ein. Die Umfrage gibt einen generationenbezogenen Überblick über die demographische Entwicklung, die Verhaltensmuster und die Einstellung der US-Amerikaner zu Technologien. Die Ergebnisse der Studie wurden auf die Generation Y (Alter von 18 bis 30), die Generation X (Alter von 31 bis 44), die jüngere Baby-Boom-Generation (Alter von 45 bis 54), die ältere Baby-Boom-Generation (Alter von 55 bis 65) und die Senioren (Alter ab 66) heruntergebrochen. Grundsätzlich machen sich Amerikaner und Kanadier danach den digitalen Lifestyle immer mehr zu eigen. Jedoch haben die Generationen Y und X die Baby-Boomers ebenso wie die Senioren in nahezu allen technolgierelevaten Bereichen überholt.

Besonders ausgeprägte mobile Affinität

In diesem Jahr sind die mobilen Verhaltensmuster besonders bemerkenswert. In der Gruppe der Studienteilnehmer der Generationen Y und X sind 23 Prozent Inhaber eines Smartphones. Hingegen besitzen nur 17 Prozent aller befragten Nordamerikaner ein solches Gerät (im Vergleich zu 11 Prozent ein Jahr zuvor). Die Generation Y verfügt dabei über eine besonders ausgeprägte mobile Affinität: 85 Prozent der Nutzer dieser demographischen Gruppe versenden oder empfangen regelmäßig SMS oder Text-Nachrichten, verglichen mit 57 Prozent aller Nutzer über 18 Jahren. Innerhalb der Generation Y nutzen 27 Prozent ihr mobiles Gerät für den Zugang zu sozialen Netzwerken, und darüber hinaus 37 Prozent von ihnen surfen mobil im Internet.

Inhalt dieses Artikels