Ratgeber

Die besten Productivity-Apps für das iPad 2

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Wenn Sie vorhaben, Ihr neues Apple iPad 2 auch beruflich zu nutzen, kommen Sie an diesen Apps kaum vorbei.

Auch wenn Apple beim iPad 2 nur kleine Verbesserungen vorgenommen hat: Dank reduziertem Gewicht, stärkerem Prozessor und verdoppeltem Arbeitsspeicher sowie nicht zuletzt zweier - wenn auch schwacher - Kameras qualifiziert sich das neue Apple-Tablet hardwareseitig mehr als bisher als Business-Device. Nichtsdestotrotz beschränkt sich das Angebot auf der Software-Seite jedoch wie beim Vorgänger auf eine bescheidene Grundausstattung an Apps, etwa Kalender, Mail-Programm oder Safari-Browser. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen daher eine Reihe von nützlichen Zusatz-Apps für den Business-Einsatz vor.

iWork - Office für das Apple-Tablet

Mit den je 7,99 Euro teuren iWork-Apps "Pages" (Link) "Keynote" (Link) und "Numbers" (Link) - quasi Apples Pendant zu Microsofts "Office"-Komponenten "Word", "Powerpoint" und "Excel" - lässt sich das iPad unterwegs fast schon wie ein Notebook benutzen. Ideal sind die drei Programme aber nur für Anwender, die privat oder beruflich einen Mac besitzen und dort die iWork-Suite einsetzen. Zwar lassen sich inzwischen auch Tabellen aus Numbers als Excel-Sheets (xls) und Keynote-Präsentationen als Powerpoint-Dateien (PPT) sichern (Pages konnte schon immer Dokumente (.doc) speichern) - für das Zusammenspiel mit einem Windows-PC gibt es aber besser geeignete Apps im App Store.

Quickoffice - Office-Alternative für iPad-Nutzer

Foto: Quickoffice

Als Alternative zu Apples iWork-Suite hat Quickoffice die "Quickoffice Connect Mobile Suite for iPad" (iTunes-Link) herausgebracht. Mit der 11,99 Euro teuren Lösung können iPad-Nutzer Office-Dokumente (Word, Excel, Powerpoint) öffnen, bearbeiten und erstellen. Außerdem ist eine Übertragung der Daten via WLAN oder über den Rechner (per iTunes und USB) möglich. Mit Version 2.1.0 wird zudem das Speichern von Dateien als PDF und der Ausdruck mit iOS AirPrint unterstützt.

Penultimate - das iPad als Notizblock nutzen

Mit seinem Zehn-Zoll-Display ist das Apple-Tablet eigentlich zur Nutzung als Notizblock prädestiniert. Kein Wunder, dass es zu diesem Zweck bereits eine Reihe von Apps gibt. Aus der Menge positiv hervorhebt sich die App "Penultimate" (iTunes-Link) von Cocoa Box Design, zumal sie zum (Schnäppchen-)Preis von 79 Cent im AppStore angeboten wird. Die App erlaubt das Schreiben oder Zeichnen mit dem Finger oder einem speziellen Stylus – eben wie auf einem richtigen Notizblock. Dank der Funktion Wrist Protection erkennt Penultimate außerdem, wenn man mit dem Handgelenk auf das Display-Glas kommt und kann versehentliche Eingaben retuschieren. In der App sind bereits verschiedene Tinten und drei virtuelle Papiersorten enthalten, wem das nicht genügt, kann via In-App-Kauf im virtuellen Papierladen weitere Papiere nachladen. Optional ist der Anwender auch in der Lage, ein Foto zu importieren und daraus ein eigenes Papier zu gestalten.

So einfach, wie Inhalte entstehen, können sie anschließend auch wieder exportiert werden: Einzelne Notizen oder ganze Notizbücher lassen sich als PDF versenden – via E-Mail oder per Datenfreigabe in iTunes. Besitzt man einen ePrint-tauglichen Drucker, kann man die Daten auch direkt über das iPad ausdrucken.