IBM-Studie

Bis 2015 nutzen mehr als doppelt so viele Firmen Cloud Computing

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird sich die Anzahl der Unternehmen, die mit Hilfe des Cloud Computing ihre bestehenden Geschäftsmodelle neu gestalten wollen, von 16 auf 35 Prozent mehr als verdoppeln.

Das hat die neue Studie "The Power of Cloud: Driving business model innovation" ergeben, für die über 500 Top-Manager von IBM und Economist Intelligence Unit befragt wurden. Die Unternehmen wollen sich dabei einer Mitteilung zufolge vor allem den schnellen Zugriff auf wachsende Datenmengen zu Nutze machen, die auch durch soziale Medien und mobile Apps entstehen. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass "die Transformationskraft der Cloud vielen Unternehmen den entscheidenden Vorteil bei dem Rennen um die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen und dem Eintritt in neue Märkte verschaffen kann".

Parallel verschieben sich auch die Gründe für den Einsatz der Cloud, schreibt IBM weiter: Während heute noch über die Hälfte der Befragten in der Verbesserung der organisatorischen Effizienz eine Top-Management-Herausforderung sehen, sind dies 2015 nur noch 31 Prozent. In den Vordergrund treten dann Wachstum und die Eroberung von Marktanteilen. Der Trend gehe damit weg von IT-getriebenen Argumenten wie Prozess- und Systemoptimierung hin zur Unterstützung von neuen Geschäftszielen - 62 Prozent der Befragten sehen in einer intensiveren Zusammenarbeit mit externen Partnern einen Schlüsselfaktor für den Einsatz von Cloud Computing; weitere 56 Prozent wollen damit neue Absatzkanäle und Märkte erschließen.