Powerbeats3 Wireless von Beats by Dr. Dre im Hands-on

Apple revolutioniert Bluetooth-Kopfhörer

Mark Zimmermann weist mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Mobile Sicherheit, Mobile Lösungserstellung, Digitalisierung und Wearables auf. Er versteht es diese Themen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln für unternehmensspezifische Herausforderungen darzustellen. Hierzu ist er auf nationale Vorträgen und als freier Autor für Fachpublikationen tätig.
Die Tochter des iPhone-Herstellers aus Cupertino bringt die ersten Wireless-Headsets auf Basis des Apple-W1-Chips heraus. Die Powerbeats3 Wireless von Beats by Dr. Dre versprechen nicht weniger als den Umgang mit kabellosen Kopfhörern zu revolutionieren. Gelingt ihnen das?

Am Montag abend hat mir der nette Mann von UPS meine neuen Kopfhörer geliefert. Normalerweise mag ich nur die originalen Kopfhörer von Apple verwenden, diese sind aber nicht lieferbar gewesen. Aber der Reihe nach.

Apple-AirPods-Alternative: Powerbeats3 Wireless Beats by Dr. Dre
Apple-AirPods-Alternative: Powerbeats3 Wireless Beats by Dr. Dre
Foto: Apple

Nach dem Apple seine eigenen Kopfhörer (Apple AirPods) mit dem W1-Chip auf unbestimmte Zeit verschoben hat, habe ich die Chance genutzt und mir die Powerbeats3 Wireless von Apple-Tochter Beats by Dr. Dre bestellt. Diese bieten zwar kein so tolles Aufbewahrungssystem wie die AirPods von Apple, beinhalten aber die gleiche Magie.

Diese Magie besteht in der Art und Weise, wie die Kopfhörer sich mit den Geräten aus dem Apple Ökosystem verbinden. Bei bisherigen Bluetooth-Kopfhörern war die Verbindungsherstellung immer ein nerviges Übel, das man am liebsten umgehen wollte.

Daneben verspricht Apple Apple mit dem W1-Chip auch einen besseren und stabileren Sound.

Auspacken, Auspacken, Auspacken

Die Powerbeats 3 sind der direkte und optisch nicht unterscheidbare Nachfolger der Sport-In-Ear-Kopfhörer Powerbeats 2 und kommen in fünf unterschiedlichen Farben.

Der große Vorteil der Powerbeats 3 gegenüber der Apple AirPods: Sie lassen sich beim Sport verwenden! Daher werde ich bestimmt auch die AirPods mir noch zulegen, aber ich möchte nicht vorgreifen.

Ausgepackt wirken die Powerbeats, obwohl diese mit knapp unter 200 Euro zu Buche schlagen, etwas "billig". Ich habe dies auch auf einem Video auf YouTube festgehalten.

Koppeln und loslegen

Powerbeats sind nach einem Klick einsatzbereit. Die Akkuanzeige ist ebenfalls schick gelöst.
Powerbeats sind nach einem Klick einsatzbereit. Die Akkuanzeige ist ebenfalls schick gelöst.

Das Koppeln an ein iPhone wirkt erschreckend einfach. Einfach Bluetooth aktivieren, den Einschalter der Powerbeats3 gedrückt halten und das iPhone begrüßt mich mit einem schönen Einrichtungsdialog. Dieser Dialog bietet mir nur den Koppeldialog und damit ist die ganze Magie getan.

Auch im Batterie-Widget von iOS 10 hat Apple an den Support für die drahtlosen Kopfhörer gedacht.
Auch im Batterie-Widget von iOS 10 hat Apple an den Support für die drahtlosen Kopfhörer gedacht.

Die Kopfhörer sind sofort auf allen meinen Geräten verfügbar. Egal, ob MacBook Pro, iPad Pro, iPhone 7 oder Apple Watch. Nur auf meinem Apple TV vermisse ich die Kopfhörer noch. Hier bin ich mir noch nicht sicher, ob es an mir liegt (zu ungeduldig), oder ob Apple hier noch ein Update nachlegen muss.

Ich habe noch nie drahtlose Kopfhörer so schnell verbunden, es ist eine Freude.

Die Powerbeats3 erscheinen direkt nach dem Koppeln auf meinem MacBook Pro.
Die Powerbeats3 erscheinen direkt nach dem Koppeln auf meinem MacBook Pro.

Neuer Schnelllademodus

Das neue Kopfhörermodell verspricht mit "Fast Fuel" dem Kunden einen Modus, der es erlaubt, eine Stunde Musik (bei den Powerbeats3) nach fünf Minuten Laden hören zu dürfen.

Fazit

Wer bisher drahtlose Kopfhörer vermieden hat, muss jetzt einfach zuschlagen. Die Kopfhörer funktionieren nur mit Geräten aus dem Apple-Universum, da sind sie aber unerreicht spitze. Bluetooth wird endlich erwachsen. Ich freue mich auf das Erscheinen der Apple AirPods. (mb)