Notebook

Acer Aspire 5253 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Das Acer Aspire 5253 ist so günstig wie ein Netbook, aber wie ein Notebook ausgestattet. Was der Mobilrechner mit 15,6-Zoll-Bildschirm wirklich drauf hat, erfahren Sie im Test.
Günstiges Notebook mit AMD-CPU im Test: Acer Aspire 5253
Günstiges Notebook mit AMD-CPU im Test: Acer Aspire 5253
Foto: Acer

Nur rund 400 Euro kostet das Acer Aspire 5253 – und ist damit kaum teurer als ein Netbook. Trotzdem ist alles drin, was man von einem Notebook erwartet: ein 15,6 Zoll großer Bildschirm, ein DVD-Brenner, eine 500 GB große Festplatte und Windows 7 Home Premium 64 Bit als Betriebssystem. Sogar Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth 3.0 bringt es mit, nur USB 3.0 fehlt. Für USB-Peripherie besitzt das Acer Aspire 5253 drei Anschlüsse mit 2.0-Tempo.

Geschwindigkeit

Der Haken an der ganzen Geschichte ist die magere Rechenleistung des Acer Aspire 5253. Es arbeitet mit dem AMD-Prozessor E-350 (1,6 GHz) mit dem Codenamen Zacate – dem großen Bruder des Netbook-Prozessors C-50. Den hängte er in den Tests zwar deutlich ab, und auch aufgrund des größeren Arbeitsspeichers war das Acer Aspire 5253 beim Tempo rund 50 Prozent schneller als aktuelle Netbooks. Doch mit aktuellen Notebooks kann es nicht konkurrieren: Aktuelle Laptops aus der 650-Euro-Klasse sind nicht einmal doppelt so teuer wie das Aspire 5253, aber mehr als dreimal so schnell – bei der Rechenkraft pro Euro schneidet das Acer-Notebook also schlecht ab. Selbst 400-Euro-Notebooks mit einem Pentium P6000 aus der ersten Core-Generation hängen das Aspire 5253 bei der Rechenleistung locker ab.
Auch bei Multimedia und 3D kann sich das Acer Aspire 5353 gegen Netbooks behaupten, bleibt aber selbst gegen die günstigsten Notebooks klar zurück: Wie Netbooks mit dem AMD C-50 sind Full-HD-Inhalte kein Problem, halbwegs aktuelle Spiele bewältigt es aber nicht. Aktuelle Notebooks aus der 500-Euro-Klasse wie das Aldi-Notebook Medion Akoya E6224 bieten eine rund doppelt so hohe Spieleleistung.

Geschwindigkeit

Messergebnisse

Startzeit

64 Sekunden

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

40 Punkte

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

60 Punkte

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

653 Punkte

Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten)

10:20 / 4:56 /

Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten)

10:43

USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate

27,3 / 24,7 MB/s

Bildschirm

Die Qualität des 15,6 Zoll großen Displays ist mäßig: Es war nicht besonders hell und ungleichmäßig ausgeleuchtet. Der Unterschied zu etwas teuren Notebooks war aber nicht so groß wie bei der Rechenleistung.

Bildschirm

Messergebnisse

Helligkeit

177 cd/m²

Helligkeitsverteilung

66 %

Kontrast

505:1

Entspiegelung

gering

Mobilität

Im Akkubetrieb arbeitete das Acer Aspire 5253 recht sparsam – aber auch sehr langsam. Zwar hielt es im Test über 4,5 Stunden durch – aber das schaffen selbst viele aktuelle 15-Zoll-Notebooks, die außerdem auch im Akkubetrieb dreimal so schnell rechnen.
Gegen Netbooks kommt das Acer Aspire 5253 nicht an: Die sind rund ein Kilogramm leichter als das 2,32 Kilogramm schwere Acer-Notebook und haben eine rund doppelt so lange Laufzeit.

Mobilität

Messergebnisse

Akkulaufzeit

4:39 Stunden

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

2,32 / 0,42 Kilogramm