Oracle CRM

CRM in KMU

Absehbare Fehler bei der Einführung vermeiden

02.08.2010
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
CRM-Software ist ein wertvolles Tool für die Neuakquise, die Kundenbindung und die Steuerung von Marketing-Kampagnen. Doch Fehler bei der Einführung können die Erwartungen an die Systeme zunichte machen. Ein Leitfaden des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr soll vor allem KMU helfen, typische Stolperfallen zu vermeiden.
Foto: Gabriella Fabbri
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Foto: sxc.hu, duchesssa

Das Internet hat die Beziehungen zwischen Firmen und Kunden radikal verändert. Produkte und Dienstleistung sind in einem Umfang verfügbar wie es noch vor zwei Jahrzehnten kaum denkbar war - das nächste Angebot ist häufig nur einen Klick entfernt. Unternehmen beschäftigen sich deshalb verstärkt mit dem Thema Kundenbindung und setzen zur systematischen Pflege ihrer Kundenbeziehungen Software ein. Bei der Einführung von CRM-Systemen passieren jedoch gerade in kleineren und mittleren Betrieben häufig Fehler, die die Erwartungen der Firmen zunichte machen. Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr stellt nun einen kostenlosen Leitfaden zur Verfügung, der KMU helfen soll, CRM-Software systematisch einzuführen und typische Stolperfallen zu vermeiden. Der Leitfaden stellt eine komprimierte Neuauflage der bisher in vierteiliger Reihe erschienenen CRM-Leitfäden dar.

Halbherzige Einführung ist eine sichere Fehlerquelle

Absehbare Fehler treten auf, wenn CRM-Systeme etwa nur halbherzig eingeführt werden: So wird zum Beispiel nicht auf eine möglichst optimale Einbindung des CRM-Systems in die Gesamtorganisation mit durchgängiger Anpassung von Geschäftsprozessen und Koordination der jeweiligen Unternehmensbereiche geachtet. Manchmal mangelt es auch schon im Vorfeld des Projekts an der Analyse vorhandener Daten bzw. Prozess-Strukturen. Teilweise gibt es Fehler bei der Festlegung von Projektrahmen und Anforderungskonzept, unklare beziehungsweise widersprüchliche Projektziele oder die Mitarbeiter sind demotiviert - etwa weil sie Nachteile für ihren Arbeitsplatz befürchten oder ungenügend geschult wurden.

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