Schritt-für-Schritt-Anleitung

10 Dinge, die Sie nach der Installation von Windows Server 2012 R2 konfigurieren müssen

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Nach der Installation von Windows Server 2012 R2 stehen einige Konfigurationsaufgaben an, die gerne vergessen werden. Mit den folgenden zehn Schritten, können Sie sich manchen Ärger ersparen.

Natürlich werden zentrale Aufgaben wie das Konfigurieren der Netzwerkadressen oder die Domänenmitgliedschaft meist wie automatisch erledigt. Es gibt aber auch viele Einstellungen, die zwar bekannt sind, in der Praxis dann aber doch häufig vergessen werden. Hier eine Zusammenfassung derartiger Empfehlungen.

10 Dinge, die Sie nach der Installation von Windows Server 2012 R2 konfigurieren müssen
10 Dinge, die Sie nach der Installation von Windows Server 2012 R2 konfigurieren müssen
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Server-Manager-Autostart ausschalten

Standardmäßig startet der Server-Manager bei der jeder Benutzeranmeldung automatisch. Diese Konfiguration wird im Benutzerprofil gespeichert. Bevor Sie also den Autostart ausschalten, sollten Sie den Rechner erst in die Domäne aufnehmen, da sich dadurch noch einmal das Benutzerprofil ändert. Sie finden die Einstellung über Verwalten\Server-Manager-Eigenschaften.

Willkommens-Ansicht ausschalten

Die Willkommens-Ansicht des Server-Managers stört ebenfalls die Übersicht. Diese schalten Sie im Server-Manager über das Menü Ansicht mit Deaktivieren der Funktion Kachel für Willkommen anzeigen ab.

Server über Windows-Update aktualisieren/Windows Server 2012 R2 Update 1

Wenn Sie einen Server mit Windows Server 2012 R2 installieren, ist standardmäßig die Windows-Update-Funktion nicht aktiv. Arbeiten Sie mit WSUS und Gruppenrichtlinien, werden die Updates zwar installiert, generell ist es aber sehr sinnvoll nach der Installation den Server auf den neusten Stand zu bringen. Dazu rufen Sie über wuapp Windows Update auf, aktivieren die Update-Funktion und lassen die Updates installieren.

Das Ganze wiederholen Sie so lange, bis kein Update mehr gefunden wird. Eines der Updates hat die Größe von etwa 900 MByte. Dabei handelt es sich um das Update 1 für Windows Server 2012 R2, welches es auch für Windows 8.1 gibt. Dieses optimiert vor allem die Kontextmenüs, die Ansicht und die Stabilität des Servers.

Leistungsindikatoren starten

Windows Server 2012 R2 kann über den Server-Manager die anderen Server im Netzwerk überwachen und deren Online-Status anzeigen. Dazu müssen Sie nach der Installation aber über das Kontextmenü des Servers in der Mitte des Servers-Manager über Alle Server die Leistungsindikatoren zur Überwachung manuell starten. Erst dann erkennen andere Server, dass der aktuelle Server funktioniert.

Haben Sie im Server-Manager über das Kontextmenü der Server den Befehl Leistungsindikatoren starten ausgeführt, ist der Server über das Netzwerk überwachbar. Die Best Practices Analyzer funktionieren jetzt und können Daten von anderen Servern abrufen. Über das Kontextmenü der Server können Sie sich auch mit einem anderen Benutzernamen am Server anmelden, um diesen zu administrieren.

Lokale Einstellungen im Server-Manager überprüfen

Klicken Sie im Server-Manager auf Lokaler Server, können Sie im mittleren Bereich zahlreiche Einstellungen für den Server vornehmen. Hier aktivieren Sie zum Beispiel die verstärkte Sicherheit für den Internet Explorer, konfigurieren Namen und Domäne, aktivieren Netzwerk-Teams und vieles mehr.