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Testbericht

Das bietet Toshibas iPhone-Killer TG01

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Der hierzulande eher als Notebook-Hersteller bekannte Anbieter Toshiba will mit einem üppig ausgestatteten Smartphone den Durchbruch schaffen. Die COMPUTERWOCHE hat das "TG01" auf Herz und Nieren getestet.

Nachdem Toshiba mit seinen etwas biederen, aber grundsoliden Smartphones der Portégé-Reihe nur wenig Erfolg hatte, versucht das Unternehmen jetzt sein Glück mit dem schicken Highend-Gerät TG01. Der Plan könnte gelingen, sorgte doch das mit 9,9 Millimeter superflache Smartphone bereits bei seiner Vorstellung im Frühjahr auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona für erhebliches Aufsehen. Schuld daran war neben dem riesigen 4,1-Zoll-Touchscreen mit Wide-VGA-Auflösung (800 mal 480 Pixel) vor allem der erstmals verbaute, superschnelle Snapdragon-Chipsatz von Qualcomm. Mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz verspricht die CPU, selbst dem als chronisch lahm gescholtenen Betriebssystem Windows Mobile ordentlich Beine zu machen. Mittlerweile wird das TG01 hierzulande beim Mobilfunkprovider o2 für rund 500 Euro angeboten. Grund genug, sich das "Smartphone der Superlative" genauer anzusehen.

Der erste Eindruck

Bereits auf den ersten Blick scheint klar, welche Zielgruppe sich Toshiba mit dem TG01 ausgesucht hat. Mit seinem großen brillianten Display und dem Verzicht auf eine externe Tastatur wirkt das Gerät wie ein iPhone im XL-Format. Dem Original steht es dabei optisch in fast nichts nach. Das Gehäuse besteht aus weißem oder schwarzen Kunststoff, umfasst von einem glänzenden Chromrahmen, in dem gleichzeitig und äußerst dezent der Ein/Aus-Schalter, ein Auslöser für die relativ gute 3,2-Megapixel-Kamera, der Wippenschalter für die Lautstärke und - unter einer Abdeckung - eine MicroUSB-Buchse untergebracht wurden. Die Vorderseite verzichtet komplett auf Knöpfe, unter dem - leider stark spiegelnden - Plastikdisplay sind jedoch zwei drucksensitive Sensortasten für den Homescreen und Zurückfunktion untergebracht. Dazwischen liegt noch eine Scrollbar zum Zoomen, das war's.

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