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iPhone 3G

Das kann das neue Apple-Handy

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von Sebastian Hirsch, Chefredakteur Macwelt
Mit dem iPhone 3G liefert Apple von Anwendern in der ersten Version vermisste Features wie UMTS und GPS nach. Die Kollegen von der "Macwelt" haben das Gerät in einem ersten Test auf Leib und Nieren geprüft.

Während sich die ersten Käufer in Asien praktisch "blind" auf das neue Gadget stürzen, stellen sich hier viele die Frage, wie schnell denn nun das neue iPhone wirklich ist. Lohnt sich der Kauf und die damit verbundenen Vertragskosten? Ist es sinnvoll, von der ersten Variante mit EDGE auf das UMTS-Gerät umzusteigen? Fragen, die nur ein Praxistest wirklich beantworten kann.

Auch die COMPUTERWOCHE hat bereits ein iPhone 3G zum Testen erhalten. Unsere und anderer Leute Erfahrungen mit der zweiten iPhone-Generation können Sie in unserem Blog "Dem iPhone auf den Zahn gefühlt" nachlesen.

Um die Geschwindigkeit gegenüber dem "alten" iPhone zu testen, rufen wir verschiedene Webseiten auf, die der Macwelt, der New York Times und des Spiegel. Aus jeweils drei Aufrufen bilden wir anschließend den Mittelwert. Unsere Ergebnisse sind eindeutig: Während wir über WLAN die höchste Geschwindigkeit mit 13, 16 und 19 Sekunden erreichen, benötigen wir über die EDGE-Verbindung mit dem ersten iPhone 29, 30 und 43 Sekunden. Das neue iPhone 3G bewältigt unseren Test in sagenhaften 15, 17 und 23 Sekunden und ist damit also etwa doppelt so schnell wie EDGE und von WLAN nicht weit entfernt.

Hier zeigt sich, dass Apple einen guten Job gemacht hat und es schafft, auch beim Surfen im Internet die Geschwindigkeit des schnelleren UMTS-Netzen wirklich zu nutzen. Eine Einschränkung besteht aber nach wie vor: Hierzulande tun sich bei der Netzabdeckung noch große Lücken auf. Auf dem Lande ist man auch mit einem UMTS-Telefon schnell wieder bei EDGE, wenn nicht sogar bei GPRS angelangt. Lediglich in Ballungsräumen kann man darauf setzen, tatsächlich mit UMTS und dem schnellen HSDAP-Protokoll surfen zu können.


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