E-Mailings sind billiger als die Kommunikation via Papier, sie lassen sich personalisieren und können schnell verfasst werden ? Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Andererseits stehen E-Mailings häufig unter Spam-Verdacht. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Fehler gemacht wurden, insbesondere, wenn die Relevanz nicht stimmt. Im lesenwerten "Leitfaden Online-Marketing", ein 850 Seiten schwerer Wälzer mit sehr vielen guten Tipps und Tricks für das Web-Marketing, greift der Experte Uwe-Michael Sinn, Gründer der Agentur Rabbit E-Marketing, das Thema "Pfiffige Mailings" kompetent auf. Mit seiner freundlichen Genehmigung fassen wir die wichtigsten Grundregeln zusammen.
Noch immer werden zu viele E-Mailing-Kampagnen ohne Differenzierung der Zielgruppen und ohne Personalisierung verschickt. Die wenigsten Kampagnen nutzen Daten wie Kauf- oder Klickverhalten, um die Relevanz für den Empfänger zu erhöhen. Dabei ist es offensichtlich, dass sich eine starke Segmentierung lohnt. Die Öffnungsrate erhöht sich sprunghaft, auch Click-through-Rate und Abbestellquote verbessern sich signifikant. Vor allem aber geht die Konversionsrate in die Höhe, sie liegt fast um den Faktor vier über der "normaler" Kampagnen.
Bevor sich Marketing-Abteilungen und Agenturen also stundenlang den Kopf über Bildmaterial zerbrechen, sollten sie sich lieber intensiv mit der (potenziellen) Zielgruppe befassen. Der Versuchung, "einfach alles an alle" zu senden, sollten Marketiers nicht erliegen. Diese Variante ist nur scheinbar die billigste: Am Ende kostet sie die Aufmerksamkeit der Leser und damit Klicks und Conversions. (Lesen Sie auch: Die sieben größten Fehler beim E-Mail-Marketing)