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3. Platz - Uwe Siller, Bitburger

Zuhören, ohne hörig zu sein

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von Katharina Friedmann (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Mit Fingerspitzengefühl und eigenem Kopf sorgt Uwe Siller, Bereichsleiter IT & Organisation bei Bitburger dafür, dass die Braugruppe wachsen kann.

"Auf die Belange der Fachbereiche eingehen, dabei aber nicht die eigenen Ziele aus den Augen verlieren", beschreibt Siller, wozu ein CIO aus seiner Sicht fähig sein muss. Einfühlsames Durchsetzungsvermögen bewies der diplomierte Wirtschaftsingenieur schon bald nach seinem Amtsantritt als Bereichsleiter IT & Organisation bei der Bitburger Braugruppe, als er kurz hintereinander die technische Integration der drei übernommenen Brauereien Wernesgrüner (2002), König und Licher (2004) zu stemmen sowie die multiplen IT-Abteilungen und Prozesse über die Gruppengesellschaften hinweg zu zentralisieren hatte.

Agilität ist alles

Angesichts des im deutschen Braumarkt primär über Zukäufe zu erzielenden Wachstums ist Bitburger auf eine IT-Infrastruktur angewiesen, die eine zügige Einbindung der übernommenen Firmen ermöglicht. Um die Grundlage für diese Agilität zu schaffen, beschloss der IT-Verantwortliche, die gesamte Systemlandschaft des Unternehmens, allem voran die Desktops, zu virtualisieren - eine Entscheidung, die dem seinerzeit frisch gebackenen Hüter von IT und Organisation zunächst nicht nur Sympathien bescherte. "Damals hat man noch nicht bedacht, dass wir künftig darauf angewiesen sind, in einem heterogenen Umfeld unsere Systeme sehr schnell vor Ort zu bringen", blickt Siller zurück.

Uwe Siller, Leiter IT und Organisation bei Bitburger wurde beim "CIO des Jahres 2008" in der Kategorie Mittelstand Dritter.
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Als "Firmenneuling, der schon nach kurzer Zeit etwas Neues einführen wollte", habe er viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Mit Erfolg: Zwar verursachten die durch die Citrix-Einführung beschnittenen Anwenderfreiheiten anfangs Akzeptanzprobleme. Heute weiß es das Gros der Mitarbeiter zu schätzen, "von jedem beliebigen Arbeitsplatz im Unternehmen oder auch von zu Hause aus seinen eigenen ‚Schreibtisch’ zu haben", freut sich Siller. Und sein Team kann ungleich schneller Rollouts vornehmen oder Updates einspielen.

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