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Windows ME reaktiviert Viren

27.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft macht darauf aufmerksam, dass die in Windows ME enthaltene Systemrecovery-Funktion auch Viren wiederherstellt, die möglicherweise in gesicherten Konfigurationen enthalten sind. Das Betriebssystem legt Sicherheitskopien in Dateien mit der Extension ".cpy" an. In Tests der COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation COMPUTERWORLD New Zeeland kamen mit diesem Dateityp einige Virenscanner nicht zurecht. Da die Backup-Dateien vor Zugriffen geschützt sind, können sie weder auf herkömmlichem Weg gelöscht noch von Antivirenprogrammen bereinigt oder in Quarantäneordner verschoben werden. Wer sich nicht sicher ist, ob Schädlinge in alten Backups stecken, kann "*cpy"-Dateien nach einer Beschreibung von

Microsoft entfernen.