Erster Geburtstag

Windows 7 hat sich nicht schlecht entwickelt

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Ein Jahr nach dem Launch von Windows 7 kann Microsoft Bilanz ziehen. Das Betriebssystem dürfte seine Schöpfer zufriedenstellen.

Angesichts des Hypes um Windows Phone 7 und um neue Gadgets aus dem Hause Apple ist ein Jubiläum etwas untergegangen: Am 22. Oktober 2009 kam Windows 7 auf den Markt, der Nachfolger von Windows Vista, einem klassischen Eigentor von Microsoft. Im Windows Blog nutzte der Konzern die Gelegenheit, das erste Jahr gebührend zu feiern. Und in der Tat lesen sich die Erfolge so, als sei das Betriebssystem trotz des hohen Tempos bei der Fertigstellung fertig auf den Markt gekommen.

Windows 7 sei das Betriebssystem, das sich am schnellsten verkauft, heißt es in dem Blog-Eintrag. 240 Millionen Lizenzen seien verkauft worden, nach sechs Monaten hätten 100 Prozent der OEM-Partner Rechner mit Windows 7 im Sortiment. Bei Vista waren es zum gleichen Zeitpunkt nach dem Start nur 70 Prozent. Zudem verweisen die Autoren auf den amerikanischen Kundenzufriedenheitsindex. Hier konnte Microsoft gewaltig zulegen. Der Ausrutscher Vista ist wohl erfolgreich kompensiert worden.

Beim nächsten Release werden die Karten allerdings neu gemischt: Windows 8 macht sich warm, Ende 2011 könnte es auf den Markt kommen.