„Redstone 2“

Windows 10 Creators Update soll im April erscheinen

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Das Windows 10 Creators Update („Redstone 2“) erscheint wohl im April 2017. Das geht aus der jetzt bekannt gewordenen Build-Nummer hervor. Zu Redstone 3 gibt es ebenfalls erste Informationen.

Microsoft soll das Windows 10 Creators Update (Codename: Redstone 2) im April 2017 veröffentlichen. Das berichtet die auf Microsoft-Themen spezialisierte Nachrichtenseite mspoweruser unter Berufung auf informierte Kreise. Das Creators Update wird die Build-Nummer 170 4 tragen. Die 17 in 1704 steht für das Jahr 20 17. Die 0 4 für den Monat April.

Bis Mitte oder Ende Januar 2017 will Microsoft die Feature-Entwicklung in dem Creators Update abschließen (“feature locked”). Danach geht es nur noch darum Fehler in der neuen Version zu beseitigen und das Update für die Freigabe zu finalisieren.

Ursprünglich hatte Microsoft geplant das Creators Update bereits im März 2017 herauszubringen. Die Buildnummer hätte dann 1703 gelautet.

Das Creators Update bringt viele Neuerungen. Zum Beispiel das Windows Holographic Benutzer-Interface für Windows-10-kompatible-VR-Brillen, die 3D-Version von Paint und neue Sicherheitsfunktionen. Die zu Weihnachten 2016 geleakte Build 14997 hat noch einige weitere Neuerungen verraten, die vermutlich in das Creators Update einfließen. Dazu gehört auch der neuen Game Mode für maximale Spieleleistung. Nutzer der finalen Windows-Version werden allerdings nicht den Green Screen of Death zu Gesicht bekommen - er bleibt Testern der Previews vorbehalten.

Redstone 3

Microsoft hat außerdem bereits mit den Planungen zu “Redstone 3“ begonnen, dem nächsten großen Windows-Update. Es soll angeblich noch vor Ende 2017 erscheinen und neue Funktionen sowie eine neue Optik mitbringen. (PC-Welt)