BSI gibt Ratschläge

Wie man soziale Netze sicher nutzt

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Soziale Netze sind ob ihrer fehlenden Sicherheitsvorkehrungen seit Monaten in der Kritik. Jetzt hat das Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Tipps für deren Nutzung gegeben.
Michael Hange ist Präsident des BSI. Er warnt eindringlich vor den Gefahren durch Botnets und soziale Netze.
Michael Hange ist Präsident des BSI. Er warnt eindringlich vor den Gefahren durch Botnets und soziale Netze.
Foto: BSI

Das BSI hat aus Anlass der vernichtenden Kritik der Stiftung Warentest zur mangelnden Sicherheit in sozialen Netzen wie Facebook, Xing, studiVZ etc. zehn wichtige Tipps für die halbwegs unbesorgte Nutzung dieser Online-Communities herausgegeben.

Das BSI hebt explizit auf die April-Ausgabe der Zeitschrift "test" ab, in welcher die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis kommt, dass alle getesteten sozialen Netzwerke zum Teil erheblicher Mängel beim Datenschutz und der Datensicherheit aufweisen.

Das BSI schreibt, jeder, der in sozialen Netzen persönliche Informationen über Hobbys, die Familienverhältnisse oder den beruflichen Werdegang veröffentlichen will, "sollte sich auch über die möglichen Gefahren bewusst sein". Auf der Webseite www.bsi-fuer-buerger.de klärt das Bundesamt in einem Brennpunkt über die Gefahren von sozialen Netzwerken auf.