Microsoft gesteht

Was Office 2013 RT alles nicht kann

Thomas Cloer
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Dem "Office Home & Student 2013 RT", das Microsoft auf ARM-basierenden Tablet mitliefert, fehlen gegenüber der normalen Version verschiedene Features.
Der Startbildschirm von Word 2013 RT auf einem ARM-basierenden Tablet
Der Startbildschirm von Word 2013 RT auf einem ARM-basierenden Tablet
Foto: Microsoft

Das hat Microsoft nun erstmals offiziell im Firmenblog "Office Next" eingeräumt. Begründet werden die Abstriche mit den speziellen Anforderungen der RT-Tablets an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Akkulaufzeit (nicht, dass normale Windows-8-Tablets die nicht auch hätten).

Die Unterschiede der RT-Version gegenüber dem normalen Office Home & Student 2013 sind demnach folgende - besonders der erste dürfte vielen Firmennutzern nicht schmecken:

  • Makros, Add-ins und Features, die auf ActiveX-Controls oder Third-Party-Code zurückgreifen (etwa PowerPoint Slide Library oder Flash-Video-Wiedergabe) werden nicht unterstützt

  • "Ältere" Medienformate lassen sich in PowerPoint nicht abspielen (Microsoft rät hier zum Konvertieren in "moderne" Formate) und mit dem alten Formeleditor 3.0 aus älteren Office-Versionen erstellte Formeln nicht bearbeiten (wohl aber anzeigen)

  • Bestimmte Funktionen zum Email-Versand funktionieren nicht, weil Windows 8 RT kein Outlook oder sonstige Desktop-Mail-Progamme unterstützt (man kann aber Office-Inhalte natürlich über Kachel-Apps auf der Startseite verschicken)

  • In Excel 2013 RT kann man keine Datenmodelle anlegen (Pivot-Tabellen und -Charts sowie QueryTables funktionieren aber)

  • PowerPoint 2013 RT kann keine Erzählungen aufnehmen

  • OneNote 2013 RT kann keine eingebetteten Audio- und Videodateien durchsuchen, keine Audio- und Videonotizen aufnehmen und auch nicht von einem angeschlossenen Scanner importieren (Einfügen von Audio/Video-Notize oder gescannte Bilder aus anderen Programmen geht)

Ansonsten sei Office für Windows RT "ein vollwertiges Office mit kompletter Dokumenten-Kompatibilität", schreiben Principal Development Manager Josh Pollock und Partner Test Manager David Brodsky.

 

Hirnwuehler
traurig aber wohl wahr... http://images.computerwoche.de/images/computerwoche/bdb/1865421/original.jpg

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