Softselect: After-Sales-Unterstützung gewünscht

Was ERP können sollte

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Sieben von zehn Entscheidern wünschen sich ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning), die After-Sales-Prozesse besser unterstützen. Der Anteil der ERP-Kosten am gesamten IT-Budget liegt meist bei 21 bis 30 Prozent.
Wo Unternehmen bei ihren ERP-Systemen Verbesserungspotenzial sehen (laut einer Softselect-Umfrage).
Wo Unternehmen bei ihren ERP-Systemen Verbesserungspotenzial sehen (laut einer Softselect-Umfrage).

Im "ERP Trend Report 2010" hat der Hamburger Marktforscher Softselect im Auftrag des Anbieters Infor 120 mittelständische und große Unternehmen über ihre Zufriedenheit mit Enterprise Ressource Planning (ERP) befragt. Dabei erklären 64 Prozent der Befragten, sie seien mit ihrem ERP-System zufrieden. 22 Prozent sind sogar "sehr zufrieden". Die verbleibenden 14 Prozent äußern sich "weniger zufrieden" - die Option "unzufrieden" war nach Aussage der Marktforscher durchaus vorhanden, wurde aber von keinem einzigen Studienteilnehmer angekreuzt.

Andererseits sehen die Befragten erhebliches Verbesserungspotenzial. So wünschen sich rund sieben von zehn Befragten (69 Prozent), das ERP-System würde After-Sales-Prozesse besser unterstützen. Fast ebenso viele (67 Prozent) halten die Bereitstellung von Steuerungsinformationen für verbesserungsfähig. Knapp jeder Zweite (46 Prozent) nennt außerdem die elektronische Anbindung externer Partner.

Ein ERP-System soll in erster Linie Geschäftsprozesse optimieren und standardisieren können. Das geben 97 Prozent der Befragten zu Protokoll. Sie erwarten außerdem Flexibilitätssteigerungen (91 Prozent) und mehr Effizienz beziehungsweise geringere Kosten (83 Prozent).

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation CIO. (ph)