Staubsaugroboter

Vorwerk Kobold VR100 im Test

01.03.2012
Von Verena  Ottmann
Staubsaugen gehört vermutlich zu den unbeliebtesten Hausarbeiten, die es gibt. Vor allem Berufstätige opfern dafür ungern ihr Wochenende. Abhilfe schafft hier der Vorwerk Kobold VR100 - ein Saugroboter, der dem Staub selbständig zu Leibe rückt. PC WELT hat den Staubterminator ausprobiert.

Mit dem Kobold VR100 will Staubsauger-Spezialist Vorwerk den Markt der Saugroboter erobern. Dabei muss er sich gegen prominente Konkurrenz behaupten: Neben dem Ur-Sauger Roomba des US-Unternehmens iRobot, der mittlerweile in sieben Ausführungen von 300 bis 800 Euro erhältlich ist, haben auch bekannte IT-Firmen wie LG und Samsung jeweils einen Saugroboter im Sortiment: Der LG VR6170LVM ist für etwa 600 Euro zu haben, der Samsung Navibot kostet je nach Modell 700 bis 800 Euro. Im Vergleich dazu liegt der Vorwerk VR100 mit 649 Euro preislich eher in der mittleren Liga.

Ausstattung: Lasertechnik von Neato Robotics

Das Besondere am Vorwerk Kobold VR100 resultiert aus der Zusammenarbeit mit Neato Robotics. Das US-Unternehmen, das schon länger auf dem Gebiet der Roboterstaubsauger tätig ist, hat eine Lasertechnik entwickelt, mittels der die Roboterstaubsauger einen Grundriss der zu säubernden Zimmer erstellen. Dieser Grundriss wird abgearbeitet, um eine möglichst gleichmäßige Reinigung der Bodenfläche zu erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Gerät den Kontakt zum Boden nicht verliert. Heben Sie den Staubsauger hoch, etwa, um ihn neu zu platzieren, ist der gespeicherte Grundriss futsch, und das Gerät muss ihn neu einlesen.

Das aktuelle Roboter-Modell von Neato Robotics ist der XV-15 für 399,99 Pfund (etwa 470 Euro). Der Vorwerk Kobold VR100 basiert jedoch auf dem Vorgängermodell XV-11, bei dem der Hersteller sein eigenes Wissen auf dem Gebiet der Staubsaugertechnik eingebracht hat. So mag der Kobold zwar optisch und hinsichtlich der Lasertechnik dem XV-11 ähneln. Der Staubsauger-Part ist laut Vorwerk jedoch Eigenbau.