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VMware Workstation 5 steht vor der Tür

08.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die EMC-Tochter VMware wird nach einem längeren Beta-Test in der kommenden Woche die neue Version 5 ihrer "VMware Workstation" herausbringen. Diese enthält Memory-Sharing-Funktionen, die aus dem "ESX Server" entlehnt wurden. Diese unterstützen die neue "Teams"-Funktion, bei der Nutzer mehrere virtuelle Maschinen mit konfigurierbaren Netzsegmenten verbinden können, um auf Programmierer-Workstations Higher-End-Applikationen zu simulieren und zu testen.

Außerdem lassen sich von virtuellen Maschinen mehrere "Snapshots" anlegen, die Rückkehr zu einem dieser Systemzustände ist mit einem Mausklick möglich. Ferner kann man eine beliebige virtuelle Maschine als "Vorlage" definieren, die dann andere Nutzer als Basisinstallation verwenden können. Eventuelle Änderungen werden beim Nutzer dieser Vorlage in einer (kompakteren) neuen virtuellen Maschine gesichert, was Plattenplatz sparen und die Arbeit im Team vereinfachen soll.

Weitere Neuerungen in VMware Workstation 5 sind Unterstützung für 64-Bit-Erweiterungen bei Hardware (Opteron, Athlon 64, Intel EM64T) und Software (Windows XP und Server 2003, Suse Linux Enteprise Server, Red Hat Enterprise Linux 3/4), Unterstützung neuer 32-Bit-Betriebssysteme (RHEL 4, Red Hat Linux Advanced Server 3, SLES 9, Suse Linux Pro 9.2, Mandrake Lunux 10, Sun Java Desktop System, Novell Linux Desktop 9) als Host und/oder Gast.

VMware Workstation 5 unterstützt als Host-Betriebssystem wahlweise Windows oder Linux. Als elektronischer Download kostet die Software 189 Dollar; wer ein echtes Paket ordert, zahlt zehn Dollar mehr. (tc)