Fusion 3

VMware verbessert seine Mac-Virtualisierung

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
VMware hat seine Software "Fusion" zur Mac-Virtualisierung in der neuen Version 3 an Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" und das kommende Windows 7 von Microsoft angepasst.

VMware hat Fusion 3 an Snow Leopard angepasst und unterstützt dabei dessen 64-Bit-Architektur und -Kernel. Das soll auch die Leistung eines virtuellen Windows erhöhen. Wird Windows 7 als Gast eingesetzt, unterstützt die neue Fusion-Version auch Windows 7 3D inklusive Aero-Oberfläche, Flip-3D-Programmwechsel und Aero Peek.

Left 4 Dead in einer virtuellen Windows-7-Maschine unter VMware Fusion 3
Left 4 Dead in einer virtuellen Windows-7-Maschine unter VMware Fusion 3

Fusion 3 enthält - hier tut VMware es dem Konkurrenten Parallels nach - einen Assistenten, mit dem Nutzer einen vorhandenen PC komplett in eine virtuelle Maschine auf dem Mac übertragen und noch benötigte Programme weiter nutzen können.

In Sachen Grafik wartet Fusion 3 mit Unterstützung für OpenGL 2.1 sowie DirectX 9.0c Shader Model 3 auf. Damit sollten insbesondere viele Windows-3D-Computerspiele auf dem Mac ohne Neustart lauffähig sein.

Fusion 3 soll am 27. Oktober erscheinen. Interessenten können die Software ab sofort unter www.vmware.com/fusion, im Online-Store von Apple sowie bei Amazon für 80 Dollar vorbestellen. Ein Upgrade von früheren Versionen kostet 40 Dollar.