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VMware erneuert Workstation-Software

06.04.2004

Die inzwischen zu EMC gehörende Firma VMware, Anbieter von Virtualisierungssoftware für Intel-basierende Rechner, hat die neue Version 4.5 ihrer "VMware Workstation" veröffentlicht. Diese unterstützt das Provisioning virtueller Maschinen über das Netz mittels PXE (Preboot Execution Environment), die Überwachung der Workstation-Performance über Microsofts Windows Performance Monitor sowie 4 GB Speicher für alle virtuellen Maschinen und maximal 3,6 GB Speicher für eine einzelne VM, womit sich auch Server-Betriebssysteme fahren lassen.

Weitere Neuerungen sind Support für die aktuelle Version 2.6 des Linux-Kernels, vorläufige Unterstützung von Windows-Verbesserungen, die Microsoft mit dem XP-Nachfolger "Longhorn" einführen will, Plug-and-play-USB (Universal Serial Bus) und die Möglichkeit, automatisch nach Produkt-Updates zu suchen. Während VMware im Server-Bereich mit mehreren Wettbewerbern konkurriert, gibt es auf dem Desktop eigentlich nur noch Microsoft mit "Virtual PC 2004", das der Konzern Ende letzten Jahres als Ergebnis der Übernahme von Connectix im Februar 2003 herausgebracht hatte. (tc)