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Virtualisierer geht Open Source

17.01.2007
Innotek veröffentlicht eine quelloffene Version von "VirtualBox".

Das Unternehmen, bisher ein Mitentwickler von Microsoft-Virtualisierungslösungen hat Open Source als Geschäftsmöglichkeit entdeckt. Das Produkt VirtualBox ist in einer "Open Source Edition" (OSE) erhältlich. Dieser Virtualisierer erschließt nicht nur die bekannten Vorteile der Server-Konsolidierung, sondern gestattet auch die Verlagerung von Desktop-Betriebssystemen und -Programmen auf Server. Für das Server-based Computing wird das Remote Desktop Protocol (RDP) unterstützt. An die Arbeitsplatz-PCs lassen sich gleichwohl USB-Geräte anschließen.

VirtualBox auf Windows und diversen Linux-Distributionen. Es führt in virtuellen Maschinen neben Windows und Linux auch OpenBSD und andere Betriebssystem aus. Bei einem Wechsel ist kein Neustart erforderlich. Windows Vista wird als Gast und Host unterstützt. Portierungen für Mac OS X und Unterstützung von 64-Bit-Systemen sind in Arbeit. Für Tests und die Systemwiederherstellung sind Snapshots möglich, um zu vorherigen Systemzuständen zurückzukehren. Die Bedienung erfolg über eine grafische Benutzeroberfläche oder über die Kommandozeile.

Die Virtualisierungslösung können interessierte Anwender als Quellcode von der Website www.virtualbox.org herunterladen. Dort gibt es auch Dokumentationen. Die Seite dient außerdem als Austauschplattform für Entwickler. Innotek sieht Geschäftsmöglichkeiten darin, das Produkt an individuelle Kundenwünsche anzupassen. (ls)