IM-Security

Vier Tipps für sicheres Instant Messaging

27.08.2008
Die Analysten von Forrester gehen davon aus, dass eine Vielzahl von Unternehmen in diesem Jahr in Real-time-Messaging investieren wird. Damit gewinnt das Thema Sicherheit im Instant-Messaging-Betrieb erheblich an Bedeutung.
Foto: ESMT, HU

Instant Messaging (IM) erweist sich als modernes und nützliches Kommunikationsmittel auch im Geschäftsumfeld, weshalb laut Forrester-Schätzungen rund 70 Prozent der Betriebe in der ein oder anderen Form in derartige Technik investieren wollen. Das Thema Sicherheit in diesem Umfeld sehen allerdings viele Unternehmen, die Instant Messaging zum Beispiel strikt auf den internen Gebrauch eingrenzen wollen, bislang nur unzureichend behandelt. Für einen schnellen Überblick, was in Sachen IM-Security zu beachten ist, hat Forrester deshalb vier grundlegende Aspekte definiert.

1. Unternehmensspezifische Gefahren

Bestimmen Sie die mit Instant Messaging verbundenen Gefahren und Risiken, die speziell für Ihr Unternehmen relevant sind. Soll IM zum Beispiel nur innerhalb der Betriebsgrenzen verwendet werden, dürfte von Instant Messaging Spam (SpIM) keine sonderlich große Bedrohung ausgehen. Andere Kriterien wie IM-Archivierung oder die Gefahr unkontrollierbarer Datenlecks könnten dagegen von Bedeutung sein. Über diesen Schritt nähern Sie sich einer Liste von Sicherheitsanforderungen, die in eine Produktauswahl mit eingebracht werden sollte. In einer typischen Unternehmensinstallation sollten die IM-Sicherheitsfunktionen auf jeden Fall echzeitfähige Virenscanner, Deep-Content-Inspection und SpIM-Prevention unterstützen.

2. Traffic-Logging oder Content-Archivierung?

Compliance- oder gesetzliche Anforderungen sind unter Umständen nur über die Nachvollziehbarkeit des Kommunikationsverkehrs zu erfüllen. Deshalb sollten Sie unter den Produkten nur solche auswählen, die entweder selbst über eine Archivfunktion verfügen, oder aber eine direkte Integration mit Speicherlösungen von Drittanbietern erlauben. Die IM-Sicherheitslösung von FaceTime Communications zum Beispiel sieht eine Kopplung mit Centera for IM-Archiving von EMC vor. IMlogic dagegen, eine Symantec-Tochter, bringt ihr eigenes Archivprodukt mit. Ein Vorteil hier sind etwa die bereits integrierten Such- und Verwaltungsfunktionen.

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