Viele Unternehmen kennen ihren IT-Wertbeitrag nicht

06.08.2009
Eine Umfrage von Isaca in neun Ländern ergab, dass der Wertbeitrag der IT in zwei Dritteln aller Unternehmen nicht gemessen wird.

Weltweit gehen Firmen davon aus, dass sie aus ihren IT-Investitionen einen Wertbeitrag realisieren. Das ergab eine Umfrage der Information Systems Audit and Control Association (Isaca), eines Berufsverbands für IT-Governance, Informationssicherheit und IT-Assurance, unter 1217 Unternehmen. Demnach glaubt etwea die Hälfte Teilnehmern aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Kanada, Indien, Mexiko und den USA, zwischen 50 und 74 Prozent des erwarteten Wertbeitrags aus IT-Investitionen zu realisieren. 25 Prozent der befragten gehen sogar von 75 bis 100 Prozent aus.

Allerdings hat weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen ein gemeinsames internes Verständnis zum Begriff "Wertbeitrag" (Value). Noch bedenkenswerter: Zwei Drittel der Unternehmen messen den von der IT stammenden Wertbeitrag überhaupt nicht.

Laut Rolf von Rössing, International Vice President der Isaca, birgt dieses Verhalten die Gefahr "massiver Wertvernichtung". Zu wenig überschaubare Investitionen und fehlende Messbarkeit führten zu "irreführenden und nicht verlässlichen Business Cases". Im Endeffekt würden so auch Projekte freigegeben, die im Unternehmen keinen Wert schafften.

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