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US-Firmen zeigen sich recht Vista-affin

12.01.2007
Nach aktuellen Erhebungen von NPD Intellect verkauft sich Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista an Unternehmen recht gut.

NPD erfasst allerdings nur indirekte Verkäufe über Distributoren wie Soft Mart, Software Spectrum oder CompuCom und keine Software, die Microsoft direkt lizenziert. Trotzdem können die Werte ein Anhaltspunkt für das Interesse an Vista sein, das Unternehmenskunden seit Ende November 2006 kaufen können.

Im ersten Monat verkaufe sich Vista indirekt besser als seinerzeit Windows 2000 und liegt nur knapp hinter der Ergebnissen für seine Vorgängerversion Windows XP. Die mit Vista erzielten Einnahmen lagen um 62,5 Prozent über denen von Windows 2000 im März 2000. Bei XP lagen die indirekten Erlöse im ersten Verkaufsmonat um 3,7 Prozent über den von Vista.

Vista war dabei rund vier Prozent teurer als Windows 2000 und etwa gleich teuer wie XP. "Ich denke, diese Ergebnisse kann man als 'stark' oder zumindest 'stärker als erwartet' einstufen", erklärte NPD-Analyst Chris Swenson gegenüber dem Branchendienst "Cnet". "Auch wenn die Vista-Dollars etwas unter den XP-Dollars im ersten vollen Monat lagen, schätze ich die Dezemberzahlen doch als sehr eindrucksvoll ein angesichts des nur auf Firmenkunden gerichteten Soft-Launch-Ansatzes, den Microsoft für das Betriebssystem gewählt hat." (tc)